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Sunday, October 13, 2013

Das 4er Cabrio läutet eine neue Ära ein

Elegante Seitenlinie. 



Mit dem neuen 4er Cabrio will BMW eine neue Ära bei den Cabrios der Mittelklasse markieren. Die mit dem 4er Coupé eingeführte neue Formensprache soll auch beim zweiten Modell der Baureihe, dem 4er Cabrio deutlich mehr Präsenz präsentieren und für neue Maßstäbe in Bezug auf Dynamik, Eleganz und außergewöhnliches Fahrvergnügen – bei geschlossenem und geöffnetem Dach stehen. Neben dem eigenständigen Design setzt sich das 4er Cabrio durch eine Reihe technischer Differenzierungen von der 3er Reihe ab.
Fahrspass pur. Fotos: BMW


Das neue 4er Cabrio ist gegenüber dem 3er Cabrio vor allem in Breite, Radstand und Spurbreite sichtbar gewachsen.
Zur perfekten Balance der Proportionen sowie der charakteristischen Linienführung tragen die dadurch weiter verkürzten Überhänge vorne und hinten sowie die lange Motorhaube und die zurückversetzte Fahrgastzelle bei. Die typischen Designmerkmale wie Doppelniere, Doppelrundscheinwerfer sowie die großen Lufteinlässe in der Frontschürze zeigen jedoch bewusst die Nähe zur 3er Familie.

Sichtbare Elemente für den aerodynamischen Feinschliff des 4er Cabrio sind die sogenannten Air Breather hinter den vorderen Radläufen. Sie arbeiten zusammen mit dem bekannten Air Curtain und reduzieren Luftverwirbelungen und damit Luftwiderstand an den Vorderrädern. Harmonisch zum fließenden Gesamteindruck passt die flach gestaltete Heckpartie. Sie wird von horizontalen Linien bestimmt und betont die muskulösen Radhäuser und damit das Heckantriebskonzept und die breite Spur.

Verbesserte Dachkonstruktion. Mehr Komfort. Mehr Funktion.
Das neue 4er Cabrio schafft mit seiner Designsprache gekonnt die Verbindung zwischen einer unverwechselbar eleganten Silhouette mit ausbalancierten Proportionen bei geöffnetem Dach und einer außergewöhnlich dynamischen Coupé Linie – ohne B Säule – bei geschlossenem Verdeck. Das dreiteilige Metallklappdach des 4er Cabrio überzeugt mit einer deutlich verbesserten Geräuschdämmung durch den „absorbierenden Himmel“ und damit einem fühlbaren Komfortgewinn bei voller Wintertauglichkeit. Dabei entspricht der komplett verkleidete Dachhimmel mit zusätzlicher Innenbeleuchtung dem Ambiente eines sportlichen Premium Coupés. Ist das Dach geöffnet und im Heck verstaut, hebt die serienmäßige Beladehilfe bei Bedarf das zusammengefaltete Dach an und erlaubt den einfachen Zugang zum Gepäck. Somit ist eine einfache Beladung z.B. mit sperrigen, großen Gepäckstücken auch bei geöffnetem Verdeck sichergestellt. Die sportlich tiefe Sitzposition ermöglicht vorne und hinten mehr Kopffreiheit und auch die Beinfreiheit im Fond ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich gewachsen.

Individuelle Ausstattungslinien und exklusive Details.
Eleganz und Exklusivität spiegeln sich im Interieur des 4er Cabrio wieder. Alle relevanten Bedienelemente gruppieren sich ergonomisch um den Fahrer und machen ihm alle Funktionen optimal zugänglich. Linien und Flächen in den Türen laufen zum Fondbereich zusammen, bei hellen Ausstattungen sorgt eine zweifarbige Gestaltung der Verkleidungen in Verbindung mit dem Verdeckkastendeckel für einen edlen „Boat-Deck-Effect“. Zudem bindet diese sogenannte Wrap-Around-Gestaltung alle Mitreisenden optisch ins 4er Cabrio ein, und weitet so die Fahrerorientierung auf alle Insassen aus. 

Der völlig neu konstruierte Sitz mit integrierter Gurtführung ist jetzt serienmäßig elektrisch verstellbar. Er und der optionale Sportsitz mit einmodellierter Kopfstütze sind auf Wunsch – erstmals im neuen 4er Cabrio – mit einem Nackenwärmer für Fahrer und Beifahrer erhältlich.
Bei geöffnetem Dach wird die eingestellte Temperatur abhängig von der Außentemperatur und der gefahrenen Geschwindigkeit automatisch geregelt.

Zusätzlich zur Basisausstattung sind drei weitere Ausstattungskombinationen und ein M Sportpaket erhältlich. Mit den Ausstattungslinien Sport Line, Modern Line und Luxury Line lässt sich das Erscheinungsbild des Fahrzeugs im Interieur und Exterieur sichtbar individualisieren. Materialauswahl und Verarbeitung unterstreichen das Premium Ambiente im BMW 4er Cabrio.

Fahrdynamik auf höchstem Niveau.
Neben der Möglichkeit, auf Knopfdruck eine unvergleichliche Freiluftatmosphäre im 4er Cabrio zu genießen, wird das aktive Fahrerlebnis von beeindruckender Fahrdynamik und souveränen Handling-Eigenschaften bestimmt. Den Ingenieuren ist es gelungen, Qualitäten wie Lenkpräzision, Zielgenauigkeit und Agilität nochmals entscheidend zu optimieren. Die ausgefeilte Fahrwerkstechnik, die von Antriebseinflüssen freie elektromechanische Lenkung, die ausgewogene Achslastverteilung (50 : 50), der Feinschliff im Windkanal und ein innovatives Leichtbau-Konzept bilden dafür die ideale Basis. Optisch wird der sportliche Anspruch getragen vom längeren Radstand, einer breiteren Spur und einer serienmäßigen Tieferlegung. Der daraus resultierende tiefe Schwerpunkt wirkt sich entscheidend auf die Fahrdynamik aus.

Zum Modellstart zwei Benziner und ein Dieselmotor.
Zur Markteinführung des 4er Cabrios stehen ein Reihen-Sechszylinder-Benziner (435i Cabrio), ein Vierzylinder-Benziner (428i Cabrio) und ein Vierzylinder-Diesel (420d Cabrio) zur Wahl. Diese Motoren decken ein Leistungsspektrum von 135 kW/184 PS bis 225 kW/306 PS ab und arbeiten mit aktueller BMW TwinPower Turbo Technologie. Die hochmodernen Triebwerke verhelfen dem 4er Cabrio zu überragenden Beschleunigungs- und Elastizitätswerten bei reduziertem Verbrauch und erfüllen bereits die EU6 Verbrauchsnorm.

Sechsgang-Schaltgetriebe oder Achtgang-Sportautomatik.
Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt serienmäßig über ein Sechsgang-Handschaltgetriebe. Als Option bietet BMW zudem für alle Motorisierungen die Achtgang-Sportautomatik an, mit der sich die Gänge auch manuell über Schaltwippen am Lenkrad wechseln lassen. Beide Getriebe arbeiten mit der serienmäßigen Start-Stop-Automatik.

BMW EfficientDynamics.
Das Fahrvergnügen mit dem 4er Cabrio wird von herausragender Wirtschaftlichkeit begleitet. Verantwortlich dafür sind Maßnahmen aus dem Innovationsprogramm EfficientDynamics, die in allen Bereichen des neuen 4er Cabrios zum Einsatz kommen. Maßnahmen sind neben verbrauchsoptimierten Benzin- und Dieselmotoren, das intelligente Leichtbaukonzept und die optimierte Aerodynamik mit Air Curtain und Air Breather. Auch die Auto Start Stop Funktion, Bremsenergie-Rückgewinnung, Schaltpunktanzeige, bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate oder der innovative Vorausschauassistent führen zu günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten, ohne die Fahrdynamik einzuschränken. Etwa der ECO PRO Modus führt zu Einsparungen bis zu 20 Prozent. In Verbindung mit dem Automatikgetriebe steht erstmals nach dem 4er Coupé auch im Cabrio der Segel-Modus zur Verfügung.

BMW ConnectedDrive.
BMW hat die Bedeutung der Vernetzung des Automobils mit seiner Umwelt frühzeitig erkannt und bietet einzigartige Mobilitätsdienstleistungen und Fahrerassistenzsysteme an. Im Rahmen von Connected Drive sind sie im 4er Cabrio serienmäßig oder optional verfügbar und können jetzt auch nach dem Kauf und teilweise befristet geordert werden. Damit setzt das neue 4er Cabrio Maßstäbe in Bezug auf Sicherheit, Komfort und Infotainment. Zu den Highlights zählen die neue Generation des Navigationssystems Professional, das BMW Head-Up Display mit vollständiger Farbdarstellung, der Driving Assistant Plus, der vor Kollisionen mit Fußgängern warnt, ein blendfreier LED-Fernlichtassistent mit intelligenter Steuerung, Active Protection mit Aufmerksamkeitsassistent sowie eine weiterentwickelte Active Cruise Control mit Stop&Go Funktion.

Quelle: BMW/kw

Saturday, October 12, 2013

Der Maserati für den Juniorchef

Sportliche Luxuslimousine. 


Mit dem neuen Ghibli bringt Maserati eine Luxuslimousine auf den Markt, bei der nicht nur der Einstandspreis von über 54.000 Euro sportlich ist. Der kleine Bruder des Quattroporte soll vor allem die Konkurrenz aus München, Ingolstadt und Stuttgart mit ihren Modellen der oberen Mittelklasse im Geschäftswagen-Business etwas ärgern. Der Absatzplan sieht im deutschen Markt für 2014 ein Soll von 6.900 Einheiten vor. 




... macht immer eine gute Figur.


Im Vergleich zum größeren Quattroporte ist der Neuzugang bei Maserati deutlich kompakter. Und er hat einen Diesel unter der Haube. Sein Radstand ist mit 2,99 m 20 cm kürzer, die Gesamtlänge beträgt 4,97 m. Verzichten müssen die Kunden, angepeilt werden Freiberufler so genannter höherer Berufe oder auch Juniorchefs, in der italienischen Businesslimousine aber trotzdem nicht, denn der rassige Italiener bietet vorne wie hinten ordentlich Platz. Auch der Kofferraum fasst hinter einer knappen Klappe konkurrenzfähige 500 Liter. Die Rücksitze können im Verhältnis 60:40 umgelegt werden. Nimmt man Kollegen oder Geschäftspartner mit oder am Wochenende die Familie, ist das kein Problem: Die Rücksitzbank mit umklappbarer Armauflage mit zwei Getränkehaltern und Ablagefach bietet bis zu drei Personen Platz. Die Form der zwei seitlichen Sitze knüpft an die Gestaltung der Vordersitze an. Die Sitzbezüge aus Leder stammen von Poltrona Frau, gehören zum Serienumfang und prägen das Luxusambiente des Innenraums. In wie weit das Gestühl langstreckentauglich (für Vielfahrer) ist, werden wir bei einem Test untersuchen. 



Das ideale Fahrzeug für den Geschäftsmann. 


 Diesel mit Sound. Unter der Motorhaube der im Werk Grugliasco gefertigten Businesslimousine arbeitet ein 275 PS starker V6-Diesel. Der musste sein; denn im Firmenkndengeschäft läuft auch in der automobilen Oberklasse heute gar nichts mehr. Was den Sound der Benzinerbrüder betrifft, muss sich der Selbstzünder nicht verstecken. Möglich macht’s ein Kniff, sprich ein neues „Active Sound System“ mit zwei Soundgeneratoren in der Nähe der Abgasendrohre, die fahrstilorientiert die angenehmen Tonlagen des Motors betonen. Durch die Betätigung einer Sporttaste in der Mittelkonsole wird der Bass noch voluminöser und markanter. In urbanen Regionen aber bitte ausschalten, sonst gibt’s Ärger mit der Polizei.
Das Interieur ist ein Traum. Fotos: Manuel Debus


Und natürlich lässt der von einer Achtgang-Automatik stets im optimalen Drehzahlbereich gehaltene Selbstzünder dann auch seine Muskeln spielen. Zudem passt sich das normalerweise komfortabel abfedernde Fahrwerk auf Anhieb den sportlichen Ambitionen an und ermöglicht feinsten Kurvenspaß. Die Spitzengeschwindigkeit ist übrigens bei 250 km/h abgeregelt – bei einem allerdings rein theoretischen Normverbrauch von 6,3 Litern. Packen wir zwei bis drei Liter drauf, dürfte das der Realität näher kommen.

Mehr Stil, mehr Emotionen. Ebenfalls in der Mittelkonsole findet sich die „Maserati Touch Control“ (MTC), mit der Komfort- und Infotainment-Einstellungen getätigt werden, egal ob es sich um serienmäßige Ausstattungen wie Audioanlage, Klimaautomatik oder Reisecomputer handelt oder um Optionales wie die Sitzheizung oder das Highend-Soundsystem von Bowers & Wilkins. Nun hat der Ghibli sicherlich mehr Stil als die Konkurrenz, weckt mehr Emotionen und hat den sportlicheren Anspruch. Doch was dem Italiener für einen durchschlagenderen Erfolg bei Vielfahrern fehlen dürfte, ist ein Mehr an moderner Technik. Wo BMW und Co. online navigieren und in Echtzeit bei Sozialen Netzwerken angekoppelt sind, fällt das Angebot im Ghibli mit einem doch eher mäßigen Navigationssystem und einem mobilen WLAN-Hotspot ein bisschen dürftig aus.

Manches Sicherheitsfeature fehlt. Auch das Sicherheitspaket reicht über den Klassenstandard nicht hinaus: Neben dem weiterentwickelten „Maserati Stability Programm“ (MSP), zu dem Funktionen wie ABS, Berganfahrhilfe und Notbremsassistent gehören, besitzt der kleine Bruder des Quattroporte ein Airbag-System (Front, Seite vorn, Kopf und Fahrer-Knie) sowie Gurtkraftbegrenzer und -straffer. Serienmäßig ist er außerdem mit Bi-Xenon-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Nach einer Abstandsregelung, der elektronischen Hilfe in Sachen Spurführung oder einer automatischen Notbremse fragt man bei den Italienern aber vergebens. Wer nur zum Genuss fährt, wird sich daran nicht stören. Aber wenn das Fahren zum Geschäft gehört, dürften viele solche Systeme nicht missen wollen.

Spezialversicherung: In Sachen Versicherung müssen sich Maserati-Besitzer an eine Besonderheit gewöhnen: Sie zahlen nicht, wie man es gewohnt ist, nach HP, VK und TK, sondern einen jährigen gleich bleibenden Betrag über € 1.380,00 an die Nationale Suisse. Diese Assekuranz bietet auch anderen Businesskunden spezielle Tarife.


Begehrlichkeiten bei Firmenkunden wecken

Gespräch mit dem neuen Leiter Flotten- und Sonderkunden, Bruno Hilgers




 Wie wollen Sie Ihr Flottengeschäft ausbauen?

Bruno Hilgers: Wir stehen mit Maserati in diesem Bereich erst am Anfang, um die Marke im Flottengeschäft erfolgreich zu etablieren. Es kommt uns derzeit sicher gelegen, dass zahlreiche Unternehmen ihre Markenstrategie verlassen haben und das Automobil wieder mehr als Motivation für Ihre Mitarbeiter sehen. Eine freie Dienstwagenwahl mit Referenzraten dient natürlich einer besseren Mitarbeiter-Motivation als vorgeschriebene „Cluster“. Über unser stetig wachsendes Händlernetz haben wir überdies eine sehr gute Abdeckung und erreichen somit jeden Interessenten. Eine viertürige, sportliche Limousine wie der brandneue Maserati Ghibli erfüllt mit seiner modernsten Technik alle Voraussetzungen, um in diesem Auswahlprozedere erfolgreich gelistet zu werden.

 Bieten Sie auch Full-Service-Leasing an? 

Neben unserem attraktiven Flottenvertrag bieten wir selbstverständlich auch alle Komponenten rund um die Fahrzeugfinanzierung und Bausteine im Bereich „Full Service“ an.

 Wen muss man sich als Maserati Firmenkunden vorstellen? Sind es mehr Konzernchefs, Manager, Freiberufler, oder wer sonst?

Wir sind nicht auf einzelne Nutzergruppen festgelegt, unsere Fahrzeuge – und speziell der Ghibli – erfüllen alle Kriterien, um in allen Geschäfts- und Lebensbereichen Begehrlichkeiten zu wecken.

 Nur wenige Unternehmen fahren mit einem „dicken“ Dienstwagen beim Kunden vor. Wie überzeugen Sie einen Firmenkunden, zu einem Fahrzeug aus ihrem Haus zu greifen? 

Das kommt auf die Definition „dicker Dienstwagen“ an! Wenn ein ordentlich bis gut motorisierter und ausgestatteter Audi A6/A7, 5er oder 6er BMW bzw. die E-Klasse von Mercedes Benz, die dieses Premium Business Segment beherrschen, nicht als „dick“ empfunden werden, bewegen wir uns mit dem neuen Maserati Ghibli sowohl vom Preis als auch von der Größe her exakt in diesem Bereich. Nur eben noch individueller und non-konformistisch.
 Welche Absatzzahlen peilen Sie an? 

Per Ende 2015 möchten wir weltweit ein Gesamtverkaufsvolumen von 50.000 Einheiten erreichen.

 Wie viele ihrer gesamten jährlichen Neuzulassungen werden im deutschsprachigen Raum gewerblich angemeldet?

Derzeit sind es ca. 50 Prozent gewerbliche Zulassungen, durch die Erweiterung unseres Produkt- und Modellportfolios wird es in naher Zukunft weitaus mehr gewerbliche Zulassungen geben.

 Was kann Maserati Gewerbekunden in Sachen Service und Wartung bieten? 
Wir werden unseren Kunden kompetente Servicepartner und marktübliche Bausteine anbieten, wie sie im Wettbewerbsumfeld üblich sind.

Technische Daten und Betriebskosten

Maserati Ghibli
Diesel
Ghibli SQ4 (Allrad)
)Motor
V6
V6
Hubraum cm³
2.987 
2.979
Leistung kW / PS bei min−1
202 / 275 bei 4.000
301 / 410 bei 5.500
Drehmoment Nm bei min−1
570 bei 2.000 – 2.600
550 bei 4.500 – 5.000
L x B (m. Spiegel) x H mm
4.971 x 2.100 x 1.461
4.159 x 1.829 x 1.556
Kofferrauminhalt l
Zuladung kg
500
375
500
375
Beschleunigung 0 – 100 s
6,3
4,8

V.max km/h
250
284
Verbr. NEFZ l/100 km
6,3 D
10,5 S
CO2 g/km
158
246
Netto-Preis € (Basis)
54.605
69.300
Betriebskosten Cent/km
Laufzeit 36 Mon. 40.000 km
60 Mon. 20.000 km

n.n.

n.n.
Versicherung HP TK VK
Genereller Beitrag € 1.380/Jahr
Genereller Beitrag € 1.380/Jahr



Der Ghilbli hat das wahrscheinlich leidenschaftlichste Design in der Businessklasse. Er bietet ein sehr elegantes Ambiente und kann beim Antrieb im Vergleich zum Wettbewerb gut mithalten. Und er bringt mit dem Dreizack im Kühlergrill natürlich jede Menge Status mit. Doch weil der Ghibli bei der Ausstattung Lücken hat und beim Preis wenig Zurückhaltung übt, wird er es nicht einfach haben, in größerem Umfang die Zielgruppe der Businesskunden zu überzeugen. Zumal keiner so recht weiß, wie die Restwertentwicklung sein wird und, auch nicht unwichtig, man in Deutschland mit einem solchen Wagen eher nicht beim Kunden vorfahren sollte. 

Text: Karin Weise
Fotos: Maserati/Debus

Honda zeigt zukunftsweisende Technologien auf dem 20. ITS Weltkongress Tokio 2013

Quelle: Honda



 Unter dem globalen Leitgedanken „Safety for Everyone“ engagiert sich Honda mit innovativen Sicherheitstechnologien für eine unfallfreie Gesellschaft. Demzufolge legt Honda auf dem ITS (Intelligent Transportation Systems) Weltkongress den Focus auf eine automatisierte Mobilität. Das internationale Symposium findet dieses Jahr in Tokio statt und öffnet am 14. Oktober 2013 seine Tore.

Um Unfälle schon im Ansatz zu vermeiden, präsentiert Honda auf dem Weltkongress in Tokio eine intelligente Vernetzung von Assistenzsystemen. Die zukunftsweisenden Technologieträger basieren auf einem interaktiven Dialog und moderner Sensortechnologie die Autos, Motorräder sowie der Erkennung von Fußgängern und der Infrastruktur dient und sie miteinander verbindet. Die neuen Technologieträger erhöhen die Sicherheit enorm – ohne Einschränkungen bei Fahrspaß und Mobilität.

Zu den intelligenten Systemen, die Honda auf der ITS in Tokio vorstellt, gehört eine hochkomplexe Demonstration von sicherem, autonomem Fahren, das bequeme und zugleich kostengünstige automatisches Valet Parkservice-System sowie Fahrsimulatoren für Motorrad und Auto, die mit neuester Kommunikationstechnologie ausgestattet sind. Die zukunftsweisenden Honda-Technologien im Einzelnen:

Demonstration: Autonomes Fahren

Sicher und komfortabel ans Ziel gelangen. Hierzu hat Honda ein Fahrzeug mit autonomer Fahrtechnik ausgerüstet. Die sichere Fahrt basiert auf der unterstützenden Kommunikation zwischen Auto und Fußgängern sowie der drahtlosen Kommunikation zwischen Autos, Motorrädern und anderen Verkehrteilnehmern. Auf der Demonstrationsrunde befährt das Fahrzeug eine schmale Straße selbstständig oder stoppt – dank automatischer Fußgänger-Erkennung über die integrierten Kameras – das Fahrzeug autonom ab. Zudem erkennt die intelligente Technik an Bord via Radar-Sensorik parkende Fahrzeuge oder leitet während der Fahrt einen vollautomatischen und gefahrlosen Spurwechsel ein, sobald der rückwärtige Verkehr dieses zulässt.

Automatischer Valet Parkservice

Einfach und effizient: Beim automatischen Valet Parkservice ist das Fahrzeug kostengünstig mit einem WLAN und einer herkömmlichen Rückfahrkamera ausgerüstet, eine weitere kostspielige Steuerungstechnik ist nicht erforderlich. Stellt der Fahrer sein Fahrzeug ab, findet es in einem Parkhaus automatisch einen freien Platz und parkt selbsttätig ein. Hierbei nutzt das komfortable und äußerst bequeme System die drahtlose Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und einer Reihe von weiteren Kameras, die innerhalb des Parkhauses positioniert sind.

Motorrad- und Auto-Fahrsimulatoren

Ein weiteres Sicherheits-Feature ermöglicht Honda den Besuchern des Weltkongresses mittels Fahrsimulatoren auf dem Motorrad und im Auto einmal selbst zu erleben. Die Fahrzeuge sind, neben einer drahtlosen Kommunikation, mit Kamera- und Radarsensoren ausgestattet. Mittels der gesammelten Informationen wird das sichere Fahren über Kreuzungen bei schlechter Sicht oder beim Rechtsabbiegen unterstützt und eindrucksvoll demonstriert. Darüber hinaus leitet das System über die Verbindung zu einem Server das Fahrzeug um Verkehrsstaus – wo häufig ein plötzliches Bremsen auftritt – oder anderen Gefahrenquellen sicher herum.



Über den 20. ITS Weltkongress Tokio 2013:

Thema: „Open ITS to the Next“

Datum: 14. bis 18. Oktober 2013

Ort: Tokio Big Sight

Webseite: www.itsworldcongress.jp

Quelle: Honda

Friday, October 11, 2013

Acht Piloten kämpfen um Aufstieg in den Porsche Mobil 1 Supercup



Ryo Ogawa (l.), Daniel Lloyd, Alberto Cerqui, Maxime Jousse, Johan Kristoffersson, Earl Bamber, Christofer Berckhan Ramirez, Jonas Gelzinis. Foto: Porsche

 Zum zweiten Mal vergibt Porsche eine Fördersumme in Höhe von 200.000 Euro für den Porsche Mobil 1 Supercup. Porsche Motorsport ließ acht Rennfahrer aus sieben internationalen Markenpokalen am Steuer des neuen Porsche 911 GT3 Cup in der Motorsportarena Oschersleben gegeneinander antreten, um den Gewinner des Porsche Motorsport International Cup Scholarship 2014 zu ermitteln. An zwei Tagen mussten die erfolgreichen Markenpokal-Piloten auf der 3,7 Kilometer langen Rennstrecke neben möglichst schnellen Rundenzeiten auch ihr Technikverständnis und ihre analytischen Fähigkeiten bei der Abstimmung des 460 PS starken GT-Rennfahrzeugs unter Beweis stellen.

Sieben Porsche Markenpokale schickten ihre hoffnungsvollsten Piloten im Alter von maximal 25 Jahren in die Ausscheidung. Earl Bamber vertrat den Porsche Carrera Cup Asia, Maxime Jousse den Porsche Carrera Cup France, der im vergangenen Jahr mit Jean-Karl Vernay den Sieger gestellt hatte. Alberto Cerqui ging für den Porsche Carrera Cup Italia an den Start, Ryo Ogawa für den Porsche Carrera Cup Japan. Der Porsche Carrera Cup Great Britain hatte mit Daniel Lloyd und Jonas Gelzinis gleich zwei Kandidaten im Rennen. Der Porsche Carrera Cup Scandinavia und die GT3 Cup Challenge Central Europe schickten mit den nationalen Titelgewinnern Johan Kristoffersson und Christofer Berckhan Ramirez ebenfalls zwei hoffnungsvolle Kandidaten in die Ausscheidung.

„Alle acht Kandidaten haben gezeigt, wie hoch das Niveau in den internationalen Porsche Markenpokalen ist“, sagt Jonas Krauss, Leiter des Porsche Mobil1 Supercup. „Die tolle Leistung der Fahrer am Steuer des Porsche 911 GT3 Cup macht uns die Auswahl in den kommenden Tagen nicht leicht. Wir müssen nun viele Daten auswerten und uns für den Kandidaten mit dem meisten Potenzial entscheiden. Doch eines ist sicher: Mit dem Gewinner des Porsche Motorsport Cup Scholarship wird der Supercup in der kommenden Saison um einen weiteren Spitzenpiloten bereichert.“

Das Porsche Cup Scholarship wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Bereits im Clubsport können sich Nachwuchstalente für höhere Aufgaben empfehlen und in die GT3 Cup Challenges oder die Porsche Carrera Cups in aller Welt aufsteigen und dabei alles lernen, was man für eine Karriere als Motorsportprofi benötigt. Über die nächste Stufe, den Porsche Mobil 1 Supercup, haben bereits eine Reihe von Piloten den Aufstieg in den internationalen GT- oder Prototypensport geschafft. Einige von ihnen vertreten Porsche als Werksfahrer in den wichtigsten Rennserien in aller Welt.

Quelle: Porsche

Das war ein guter Tag für die Verkehrssicherheit in Deutschland



Innenminister ziehen positive Bilanz des ersten bundesweiten Blitz-Marathons


Die Innenminister zogen heute (11.10.) eine positive Bilanz des ersten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathons. „Das war ein guter Tag für die Verkehrssicherheit in Deutschland. Wir Innenminister sind sehr zufrieden. Die allermeisten Autofahrer sind verantwortungsbewusst gefahren und haben sich an die Geschwindigkeitsregeln gehalten“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. „Viele haben erkannt, dass sie auch ohne zu rasen pünktlich und sicher an ihr Ziel kommen. Dieser Lerneffekt muss sich in den Köpfen festsetzen. Deshalb halten wir an unserer Strategie aus mehr Geschwindigkeitskontrollen und mehr Transparenz fest.“ In NRW war es bereits der fünfte Blitz-Marathon.
In ganz Deutschland haben fast 15.000 Polizistinnen und Polizisten an mehr als 8.600 Orten die Geschwindigkeit gemessen. Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien und der Veröffentlichung der Messstellen waren bundesweit mehr als 83.000 von mehr als 3 Millionen kontrollierten Autofahrern zu schnell. In NRW überschritten 21.200 von 782.000 gemessenen Autofahrern die Geschwindigkeit. Das sind bundes- und landesweit 2,7 Prozent. Für NRW ist dies die niedrigste Quote bei einem Blitz-Marathon. 322 Autofahrer in NRW waren so schnell, dass ihnen ein Fahrverbot droht. Die Polizisten stellten vier Führerscheine an Ort und Stelle sicher. 14 Autofahrer standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.

Die Polizei stellte einige Unverbesserliche fest:
Auf der BAB A1 bei Schwelm wurden zwei Autos im Abstand von 10 Minuten mit einer Geschwindigkeit von jeweils 250 km/h gemessen. Erlaubt ist dort nur eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Beide Fahrer erwartet eine Geldbuße von mindestens 600 Euro, drei Monate Fahrverbot und vier Punkte in der Flensburger Kartei.
In Krefeld fuhr ein Autofahrer in einer 50er-Zone mit 119 km/h. Das gefährliche Rasen kostet ihn 480 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und vier Punkte.
Mit 75 km/h raste in Warendorf ein unverantwortlicher Fahrer durch eine 30er Zone. 200 Euro, ein Monat Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg sind für ihn die konsequente Strafe.

„Der Blitz-Marathon ist ein Baustein der langfristigen Strategie der Polizei gegen Geschwindigkeitsunfälle“, betonte Minister Jäger. Deshalb überwachen Polizei und Kommunen jeden Tag, auch außerhalb der Blitz-Marathons überall dort flexibel und häufig die Geschwindigkeit, wo zu schnell gefahren wird. Kennzeichen der NRW-Strategie ist die Kombination von intensiver Kommunikation über die tödlichen Folgen von überhöhter Geschwindigkeit und der Veröffentlichung der Kontrollstellen im Internet oder in lokalen Medien.
In NRW kontrollierten rund 3.400 Polizisten und 270 Mitarbeiter von Kommunen landesweit an etwa 3.100 Messstellen. Ihnen dankte Ralf Jäger: „Alle waren hoch motiviert und engagiert. Bei Kontrollen habe ich selbst gesehen, wie beeindruckend sie sich für die Verkehrssicherheit und weniger Tote im Straßenverkehr eingesetzt haben. Es geht darum, Leben zu retten. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

Quelle: Polizei NRW

Friday, August 23, 2013

Rezension Peter J. König: MAKING- A S T O N M A R T I N - Dr.ULRICH BEZ -teNeues Verlag

Erneut hat der teNeues Verlag eine automobile Rarität in einem phantastischen Bildband vorgestellt. Bei der Nennung des Namens dieser sportlichen Nobelmarke werden nicht nur selbstbewusste Briten verunsichert, ob sie nicht ihr angeborenes Understatement gegen ein sichtbares Verzücken eintauschen sollen, da die Marke Aston Martin schon immer die Erfüllung eines mobilen Traums im Land der Sportwagenenthusiasten war. 

Seit der Gründung im Jahre 1913 auf der britischen Insel hat der "Aston" in den letzten hundert Jahren ein gehöriges Stück Selbstbewusstsein zum nationalen Prestige beigetragen und das nicht nur weil Prinz Charles ein solches außergewöhnliches Automobil zu seinen mobilen Lieblingen erkoren hat, was er damit bewies, als er nach der Hochzeit von William und Kate, sie beide mit seinem Lieblingsgefährt aus dem Buckingham Palace in die Flitterwochen aufbrechen ließ.

Doch dies ist nicht die Geschichte, die dieser ganz im noblen "British Green" gehaltene Bildband erzählen will, es ist nur ein Teil eines Ganzen, wie uns der Titel zeigt. Making Aston Martin und dann bescheiden darunter hinzugefügt ein deutscher Name, Dr.Ulrich Bez. Damit sind wir mitten drin in dem 407 Seiten starken Kompendium, das die komplette Geschichte dieser Nobelmarke beschreibt. Dass der Aston Martin heute wieder ein hochattraktives und ausgereiftes Gefährt ist, das gerade im letzten Jahrzehnt, mehr denn je die Ideen seines ursprünglichen Erbauers verkörpert, verdankt er dem schwäbischen Automobilkonstrukteur und Sportwagenliebhaber Dr.Ulrich Bez. 

Der Bildband dokumentiert den einmaligen Glücksfall dieser Liaison zwischen dem britischen Mythos und einem, sich kompromisslos der Technik verschriebenen Autobauers, der bei Porsche gelernt und gezeigt hat, wie man Sportwagenlegenden immer wieder neues Leben einhaucht. Seit Dr. Bez die Marke Aston Martin im Jahre 2000 als verantwortlicher CEO übernommen hat, ist aus einem exotischen Automobil ein konkurrenzfähiges, weltweit nachgefragtes Produkt geworden, das auf allen Edelmeilen dieser Welt nur anerkennende Blicke auf sich zieht. 

Dieses allein war aber nicht die Herausforderung, der sich Dr.Ulrich Bez gestellt hat. Ihm war klar, dass Eleganz und Aufsehen erregen alleine nicht reicht, um sich nachhaltig am Markt zu positionieren. Deshalb hat er seine "Aston" wieder auf die Rennstrecken geschickt, wie zu Gründerzeiten, zumal sich dort am besten die Technik erproben lässt. Mit Fug und Recht kann man heute sagen, dass der Kreis von Besitzern dieser britischen Nobelmarke sich ständig vergrößert, ohne dass die Exklusivität darunter leidet. 

Der gewichtige Bildband aus dem Verlag teNeues wird all diesen Facetten gerecht. Er beginnt mit dem Vorwort von Paolo Tumminelli. Er ist Professor an der Köln International School of Design und Direktor des Goodbrands Institute for Automotive Culture. Danach folgt die spannende Geschichte der Entwicklung des neuen Typs von Aston Martin. Neben dem sehr informativen Text ist es die reiche Bildsprache, die das Werk zu einem einmaligen Dokument dieses so exklusiven Sportwagens macht. Aber damit nicht genug: In den letzten Kapiteln werden alle Modelle äußerst wirksam in Szene gesetzt, dabei wird nicht vergessen zu zeigen, wie exklusiv die Erwerber dieser automobilen Pretiosen sind, man denke nur an James Bond.

Last but not least hat man noch die Erfolge auf den Rennstrecken dieser Welt dokumentiert, vielleicht auch ein Endscheidungsgrund sich einen Aston Martin zuzulegen.

Das Fazit: Dieser Bildband ist ein Muss für jeden Fahrer der ein solches Kleinod sein Eigen nennt. Für alle diejenigen, die jetzt passen müssen und das ist zweifelsfrei die Mehrheit, ist es jedoch die einmalige Gelegenheit sich an diesem außergewöhnlichen Bildband zu erfreuen, der ganz im gediegenen britischen Grün, die Gewissheit vermittelt, ebenfalls ein exklusives Stück Automobilgeschichte in seiner Bibliothek zu haben. 

Sehr empfehlenswert

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Thursday, June 6, 2013

Rezension Peter J. König: 9 0 YEARS B M W MOTORRAD

Das Unternehmen BMW wurde am 6. März 1916 gegründet. Am 28. September 1923 begannen "Die Bayrischen Motorenwerke", dies ist nämlich der Name, der hinter dem Kürzel BMW steht, mit der Produktion ihrer ersten Motorräder.

Unter der Typenbezeichnung R 32 wird eine BMW-Maschine auf den Markt gebracht, die durch ihre zwei Zylinder auffiel, da sie quer zur Fahrtrichtung eingebaut waren, um so das Gewicht auszubalancieren und einen stabilen Geradeaus-Lauf zu garantieren. Trotz des erst kürzlich im Motorradbau angetretenen Modells fand die Markteinführung des ersten von BMW gebauten Motorrads sehr große Beachtung. Jetzt nach 90 Jahren kann rückblickend resümiert werden, dieses Zweirad hat eine grandiose Erfolgsgeschichte geschrieben.

 Der teNeues Verlag hat aus diesem Grund ein beeindruckendes Buch darüber auf den Markt gebracht, das die Herzen aller Enthusiasten höher schlagen lässt, zumal die lückenlose Entwicklungsgeschichte von damals bis heute nicht nur mit spannenden Textbeiträgen dargestellt wird. Es sind die spektakulären Bilder mit denen das Jubiläumswerk überreich garniert wurde, die dem Leser erst anschaulich verdeutlichen, welchen Weg das BMW-Motorrad genommen hat. Heute ist die Marke BMW nicht nur weltweit durch ihre Automobile bekannt, nicht minder haben die Motorräder dieses Herstellers dazu beigetragen, dass sein Ruf einen ganz besonderen Klang hat.

Dabei wird oftmals vergessen, dass die Motorräder nicht nur äußerst beliebt bei den Freizeitcyclisten und den Abenteurern, die in den fernsten Ländern und abgelegensten Gegenden dieser Erde unterwegs sind, auch die meisten Motorradstaffeln, die Staatspräsidenten oder gekrönten Häuptern vorausfahren, sind mit BMW-Maschinen bestückt. Dies beruht nicht zuletzt auf ihrer Zuverlässigkeit und dem hohen technischen Standard.

Wieder einmal hat teNeues gezeigt, wie ein Bildwerk konzipiert sein muss, damit Industriegeschichte so dargestellt wird, damit der visuelle Eindruck und die technischen Details in der Form zusammen gestellt sind, dass der Betrachter fasziniert wird und voll Begeisterung sich ausgiebig dieser Lektüre widmet.

Das Buch selbst beeindruckt durch seine Größe und sein Gewicht, ein weiteres Kleinod aus der Sammlung von Automobil- und Motoradbänden, die der Verlag teNeues in gleicher Form herausgebracht hat. Zudem ist dieser Bildband ein geschichtliches Dokument, da eine Fülle von Fotografien aus der jeweiligen Zeit auch die Sport- und Renneinsätze, sowohl auf der Straße, als auch im Gelände wiederspiegeln. Vielleicht ist gerade an den Abbildungen der Sportmotorräder zu sehen, wie spektakulär und rasant sich der Motorradbau bei BMW entwickelt hat.

Die im Volksmund als „Gummikuh“ liebevoll bezeichneten Maschinen der R-Serie haben in ihrem Erscheinungsbild so gar nichts mit dem Kosenamen gemein, dass dokumentieren die Aufnahmen eindeutig. Vielmehr handelt es sich schon seit langem hierbei um ein Kultobjekt, wie die vielen Fanclubs beweisen. Für alle diese ist das Werk „90 YEARS BMW MOTORRAD“ sowieso ein Muss, für den Liebhaber schöner, bildlicher, motorsportlicher Zeitdokumente eine Bereicherung ihrer Sammlung und ein Quell immer wiederkehrender Erbauung, wenn sie sich in Muse damit zurückziehen. Die Kapitel sind chronologisch aufgebaut, jedes Jahrzehnt zeigt den entsprechenden Entwicklungsstand.

Sehr empfehlenswert

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