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Friday, October 18, 2013

BMW Motorrad auf der EICMA 2013 - Zwei Weltpremieren und drei Messepremieren

BMW R GS 1200 Adventure. Foto: BMW


Zwei Weltpremieren sowie drei Messepremieren präsentiert BMW Motorrad auf der diesjährigen EICMA, 71. Salone Internationale del Motociclo 07. – 10. November, in der Halle 14 des Mailänder Messegeländes.



Neben der Serienversion des Elektro-Scooters BMW C evolution, der erst im September auf der diesjährigen Automobilausstellung IAA in Frankfurt seine Weltpremiere feierte, zeigt BMW Motorrad dem Messepublikum erstmals die neue BMW R 1200 GS Adventure sowie die neue BMW R nineT.

Darüber hinaus feiern gleich zwei weitere Motorräder aus dem Oberklassebereich auf der EICMA ihre Weltpremiere.

Erstmals zu sehen gibt es auch die neue BMW Motorrad Fahrerausstattungskollektion inkl. der neuen Lederkombi DoubleR RaceAir mit D-Air® Racing Protektor, die in Kooperation mit Dainese entstanden ist.

Quelle: BMW

Wednesday, October 16, 2013

App fürs Tanken

Mit der App die nächste Stromtankstelle finden. Foto: RWE

Auf der eCarTec, der internationalen Leitmesse für Elektromobilität, stellte RWE Effizienz die brandaktuelle Version der Lade-App „e-kWh“ vor. Fahrer von Elektroautos können mit der kostenlosen App RWE-Stromtankstellen leicht freischalten und erhalten Unterstützung bei der Navigation zur nächsten freien Ladesäule.


1.300 Ladepunkte von RWE und RWE-Partnern lassen sich mit der App auch von unterwegs im Ladesäulen-Finder schnell ausfindig machen. Die Navigation zur optimal gelegenen Ladesäule ist über Google Maps direkt aus der App zu starten. Zu jedem Ladepunkt stellt die App umfangreiche Informationen zur Verfügung. Dazu gehört die Adresse ebenso wie der Steckertyp. Die Anzeige der App „e-kWh“ listet alle Infos übersichtlich auf: Wird gerade ein Fahrzeug an dem gewählten Ladepunkt geladen, gibt es spezielle Öffnungszeiten oder ist eine Bezahlung jederzeit per Handy und SMS möglich? Mit der neuen Version der Lade-App verwalten Fahrer von Elektroautos ihre Ladevorgänge unkompliziert. Ob das Stromtanken schon beendet ist, kann mobil kontrolliert werden.

Jeder Autofahrer, der einen RWE Autostromvertrag abgeschlossen hat, kann Ladestationen via App freischalten. Der Nutzer hinterlegt dazu die Vertragsdaten einmalig in den Einstellungen der App. Aber auch Autofahrer, die einen Vertrag mit anderen Betreibern von Ladestationen haben, können an RWE Ladesäulen Strom tanken. Die „e-kWh“-App verfügt über eine Funktion, die beim Ausfüllen der notwendigen Daten hilft. Per Handy und SMS werden die Ladesäulen dann freigeschaltet. In jedem Fall wird 100 Prozent Ökostrom geladen. Die Applikation von RWE Effizienz ist für iPhone und iPad von Apple ab Anfang November kostenlos im App-Store verfügbar, die Version für Googles Android folgt bis Jahresende. Weitere hilfreiche Funktionen für mehr Komfort folgen Anfang 2014.


Quelle: RWE

Hyundai präsentiert sich auf der eCarTec in München

Ausstellung des Hyundai ix35 Fuel Cell in Halle A. Foto: Hyundai

 Hyundai präsentiert auf der eCarTec in München  bis 17. Oktober auf Stand A5-526 das weltweit erste in Serie produzierte Brennstoffzellenfahrzeug, den Hyundai ix35 Fuel Cell. Auf der 5. internationalen Leitmesse für Elektromobilität & Hybrid, eCarTec, dreht sich alles um Elektrofahrzeuge, Speichertechnologien, Antriebs- und Motorentechnik.

Mit dem ix35 Fuel Cell zeigt Hyundai auf der Messe ein alltagstaugliches Fahrzeug, das die gleiche Funktionalität, Sicherheit und das Fahreigenschaften wie das vom Verbrennungsmotor angetriebene Serienmodell des ix35 bietet. Das Ergebnis sind vergleichbare Fahrleistungen: 160 km/h Höchstgeschwindigkeit, von 0 auf 100 km/h in 12,5 Sekunden und eine Reichweite von 594 km – und das ohne CO2 Emission: Der einzige Ausstoß ist Wasser. Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass ein Brennstoffzellen-Fahrzeug innerhalb von drei Minuten betankt werden kann.
Als Antriebsaggregat dient dem Fahrzeug ein Elektromotor. Dieser wird durch ein eigenes Kraftwerk gespeist. Der Energieträger Wasserstoff reagiert in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff. Daraus entstehen Strom und Wasserdampf. Die Brennstoffzelle liefert dabei 100 kW (136 PS) an Leistung. Ein zusätzlicher Lithium-Polymer-Akku erbringt 24 kW (30 PS) und sorgt damit für den nötigen Vortrieb vom Start weg. Die beiden Wasserstofftanks, die unter der Gepäckraumabdeckung im hinteren Bereich des SUVs angebracht sind, haben eine Gesamtkapazität von 5,64 kg bei 700 bar.

Im Januar 2013 hat Hyundai als weltweit erster Automobilhersteller die Fließband-Produktion von den emissionsfreien, Wasserstoff-betriebenen Fahrzeugen begonnen. Als potenzielle Abnehmer werden große Fuhrparks mit besonderen Vorgaben zu CO2-Flottengrenzwerten, interessierte Verbände und Organisationen, öffentliche Institutionen sowie kommunale und überregionale Einrichtungen angesprochen, die den ix35 FC als Leasingfahrzeug nutzen können.

Quelle: Hyundai

Markthindernisse für die Elektromobilität überwinden

Volker Blandow, Global Head of e-Mobility bei
TÜV SÜD. Foto: TÜV SÜD

Batteriesicherheit, Fahrzeugzulassung, Hauptuntersuchung, Hochvoltschulungen: TÜV SÜD präsentiert auf der eCarTec 2013 vom 15. bis zum 17. Oktober in München sein gesamtes Leistungsspektrum im Bereich der Elektromobilität. Im Zentrum des TÜV SÜD-Messeauftritts (Halle A5, Stand 520) bei der 5. Internationalen Leitmesse für die Elektromobilität steht der weitere Ausbau des weltweiten Netzwerks an Batterieprüfzentren und die Harmonisierung der internationalen Regelungen zur Batteriesicherheit. Dazu hält Volker Blandow, Global Head of E-Mobility bei TÜV SÜD, die Keynote Speech auf dem 5. Internationalen Kongress Elektromobilität.

„Connecting mobility markets“ – das ist das Motto der eCarTec 2013. Und TÜV SÜD macht mit seinem weltweiten Netzwerk an Batterietestlaboren einmal mehr vor, wie das funktioniert. Denn Komponenten für Elektrofahrzeuge – allen voran Traktionsbatterien – sind internationale Produkte. Mit Batterie-Prüfzentren unter anderem in den USA, Kanada, Singapur, Korea, Shanghai und der Zentrale in Garching bei München betreuen Experten von TÜV SÜD Kunden vor Ort bei allen Fragestellungen rund um Batterie-Tests und Zertifizierung. Ein weiteres Ziel ist es, durch die Bemühungen von TÜV SÜD und auf Grundlage seiner internationalen Prüferfahrungen weltweit für einheitliche Sicherheitsstandards und Prüfverfahren für die Energiespeicher der Elektrofahrzeuge zu sorgen. Dazu Volker Blandow, Global Head of e-Mobility bei TÜV SÜD: „Batterien nach weltweit reproduzierbaren Methoden und einheitlichen Abläufen zu testen – das ist eines der Herzstücke im Engagement von TÜV SÜD rund um die Elektromobilität. Dabei haben wir von Beginn an auf einen globalen Ansatz gesetzt – und auf die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung, etwa mit der TU München.“

Fokus Batteriestandards

Bisher gibt es weltweit immer noch unzählige Prüfverfahren für Batterien in Elektrofahrzeugen (Antriebsbatterien), die sich zudem auf die verschiedensten Prüflinge beziehen: Von der einfachen Zelle über Module bis zum kompletten Batteriesystem. Einheitliche Prüfkriterien und Methoden beschleunigen die Entwicklungszeit für Batteriehersteller und Automobilfirmen und sichern gleichbleibende Qualität und damit ein hochwertiges Produkt für den Kunden.

Bei der Zulassung von Fahrzeugen wird zukünftig eine globale Regelung für mehr Sicherheit, aber auch für anspruchsvolle Batterietests sorgen. Die UN ECE R100 Regelung sieht unter anderem schwerste Missbrauchsversuche an kompletten Batteriesystemen vor, simulierte Fahrzeugbrände und eine mechanische Deformation der Batterie. Viele Länder adaptieren die Vorschriften aus der R100 bereits in die nationalen Zulassungsvorschriften, so auch China. „Wir setzen uns unter anderem in US-amerikanischen Gremien dafür ein, dass UN ECE R100 weltweit als Standard für die Batteriesicherheit eingesetzt wird“, unterstreicht Blandow.

Blickpunkt Hauptuntersuchung

Die Elektromobilität geht in Serie, das war die klare Botschaft der OEM auf der diesjährigen IAA in Frankfurt. Im Zuge der schnell voranschreitenden flächendeckenden Verbreitung von Fahrzeugen mit elektrischem/elektrifiziertem Antrieb gibt es nicht nur zur Batteriesicherheit gesetzliche Neuerungen, sondern auch weitere Fragen. Beispielsweise: Wie muss die Hauptuntersuchung bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Antriebsstrang zukünftig aussehen? Dazu haben im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) unter Federführung der Fahrzeugsystemdaten GmbH (FSD) TÜV SÜD wie auch weitere Prüforganisationen und Partner bundesweit mehr als 2.500 Elektrofahrzeuge unter die Lupe genommen. Im Fokus dieses Feldversuchs standen unter anderem sämtliche fahrzeugseitigen Hochvoltkomponenten wie auch funktional beeinflussende Systeme zum Beispiel die Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation). Als einer der größten „Fahrzeug-TÜV“ konnte TÜV SÜD mit seinen weitreichen Erfahrungen im Bereich Elektromobilität maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beitragen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Gesamtprojekts, das im Juni 2013 abgeschlossen wurde, ist derzeit bei der BASt in Vorbereitung.

Schaufenster Elektromobilität

Als Förderer der elektrischen Mobilität von morgen ist TÜV SÜD selbstverständlich in allen vier Schaufensterregionen (Baden-Württemberg, Berlin-Brandenburg, Niedersachsen und Bayern- Sachsen) Elektro-Mobilität als Partner mit an Bord.

Eines der Highlights in diesem Herbst: Die Übergabe von neun Serienelektrofahrzeugen an drei soziale Dienste in Berlin im November. Ziel von TÜV SÜD und Partnern ist es, konkrete Hinweise für mögliche Verbesserungen auch hinsichtlich der Ladeinfrastruktur und dem Betrieb im Alltagseinsatz zu gewinnen. Die Probanden: eSmart, Renault Zoe, Nissan Leaf und Vito E-Cell.

Brennpunkt Qualifizierung: Mit speziell auf Automobilhersteller und Werkstätten zugeschnittenen Schulungskonzepten zur „Hochvolttechnologie“ sorgt TÜV SÜD beispielsweise auch bei der Produktion, Reparatur und Wartung von E-Fahrzeugen für Sicherheit. Die Seminare der TÜV SÜD Akademie decken alle Arbeiten an Hochvolt-Systemen sowohl unter Spannung als auch im spannungsfreien Zustand ab.

Im Rahmen des Kongresses werden die eCarTec Awards in verschiedenen Kategorien verliehen. Der Jury wie auch dem Messebeirat gehört Martin Altepost von TÜV SÜD Automotive an.

Mehr Informationen zur Messe und das Programm des Fachkongresses im Detail gibt es unter www.ecartec.de.

Einen Überblick über die Dienstleistungen von TÜV SÜD zur Elektromobilität bietet www.tuev-sued.de/e-mobility.

Quelle: TÜV SÜD
 

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