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Tuesday, October 29, 2013

Eine Sekunde entscheidet über Sieger im letzten Rennen

Nichts für schwache Nerven. Foto: Toyota


 Hochspannung und Dramatik bis zum Schluss: Der im Rahmen der VLN-Meisterschaft am Nürburgring ausgetragene TMG GT86 Cup war nichts für schwache Nerven. Erst im letzten Lauf am vergangenen Wochenende fiel die Entscheidung, wer den erstmals ausgetragenen Markenpokal gewinnt: Mit Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass dürfen sich gleich zwei Fahrer "TMG GT86 Cup Champion 2013" nennen.



Das Abschlussrennen auf der traditionsreichen Nordschleife war ein Spiegelbild einer außergewöhnlich spannenden Saison: Nach etwas mehr als vier Stunden Fahrtzeit siegte das Toyota Suisse Racing Team mit der Startnummer 532 mit einem hauchdünnen Vorsprung von gerade mal einer Sekunde vor der Konkurrenz von Royal A.M.C. Sankt Vith. Mit einem dritten Platz sicherten sich Alexander Kudrass und Jutta Beisiegel von Leutheuser Racing&Events den Sieg in der Gesamtwertung. Beide hatten zu Saisonschluss jeweils 50,11 Punkte auf ihrem Konto. Wolfgang Kudrass vom gleichen Team landete an zweiter Position, Arne Hoffmeister von der Dörr Motorsport GmbH kann sich über den dritten Rang freuen.

"Für die Toyota Motorsport GmbH war die erste Saison des TMG GT86 Cups äußerst erfolgreich. Wir haben es geschafft, die Teilnehmerzahl kontinuierlich zu steigern und freuen uns sehr, dass wir im Laufe des Jahres immer mehr Teams vom TMG GT86 Cup überzeugen konnten", erklärt Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport bei der Toyota Motorsport GmbH, die den maßgeschneiderten Markenpokal speziell für den Rennwagen GT86 CS-V3 initiiert hat. Die packenden Rennen, attraktive Prämien und Preise in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro sowie eine professionelle Streckenbetreuung haben zweifelsohne zu diesem Erfolg beigetragen.

Auch in den nächsten beiden Jahren wird der exklusive Toyota Markenpokal im Rahmen der VLN-Serie am Nürburgring fortgesetzt. Weitere Informationen zum TMG GT86 Cup sowie die Einschreibeunterlagen sind online unter http://www.gt86-cup.com erhältlich.

Quelle: Toyota

Friday, October 18, 2013

Legendäre Nordschleife des Nürburgrings in 8.04 Minuten umrundet

In 8,04 Minuten einmal um die Nordschleife. Foto: Alfa Romeo



Die Nordschleife des Nürburgrings ist für den Alfa Romeo 4C kein Neuland. In der Entwicklungsphase spulte der Sportwagen im Kompaktformat neben Tests in Schweden, Abu Dhabi, den USA und in Italien auch in der „Grünen Hölle", wie der frühere Formel-1-Weltmeister Jacky Stewart die Berg-und-Tal-Bahn in der Eifel einst nannte, Tausende von Testkilometern ab.

Jetzt ist es offiziell: Der neue Alfa Romeo 4C gehört auf der anerkannt anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt zu den Schnellsten. Auf der Jagd nach einem neuen Rekord umrundete ein Alfa Romeo 4C die rund 21 Kilometer lange Nordschleife jetzt in 8.04 Minuten - schneller als jeder Konkurrent in diesem Fahrzeugsegment zuvor. Mit dieser Rundenzeit bewegt sich das 176 kW (240 PS) leistende Coupé außerdem auf einem Niveau mit deutlich teureren und stärkeren Supersportwagen.

Verantwortlich für diese beeindruckende Vorstellung ist vor allem das überragende Leistungsgewicht des Alfa Romeo 4C, also das Verhältnis aus Motorkraft und Gewicht. Dank Monocoque aus Kohlefaser und weitgehender Verwendung von Aluminium für Rahmen und Fahrwerk bringt das Coupé ein Trockengewicht von 895 Kilogramm auf die Waage. Jedes PS muss weniger als vier Kilogramm bewegen - ein Spitzenwert selbst in der Liga der Supersportler.

Einen ebenfalls entscheidenden Anteil an der 8.04er-Runde hatten das Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT, das Gangwechsel in Sekundenbruchteilen ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht, und die spezielle Bereifung von Pirelli. Obwohl straßenzugelassen, baut der Pirelli P Zero Trofeo Haftung beinahe wie ein Rennreifen auf. Für den Alfa Romeo 4C steht dieser Reifen in Racing-Abstimmung in der Größe 18 Zoll für die Vorderachse und 19 Zoll für die Hinterachse zur Verfügung.

Der neue Alfa Romeo 4C wird von einem Vierzylinder-Turbomotor angetrieben, des¬sen Kraftstoff-Direkteinspritzung mit einem Druck von 200 bar arbeitet. Aus ei¬nem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1750 Kubikzentimeter pro¬duziert er 176 kW (240 PS) bei 6.000 Touren. Das maximale Drehmoment fällt mit 350 Newtonmeter üppig aus und liegt zwischen 2.100 und 4.000 Umdre¬hungen pro Minute bei diesem Wert. 80 Prozent dieser Kraft sind schon bei 1.700 Touren abrufbar. Diese Daten stehen für einen neuen Rekord in dieser Hubraumklasse. Der Motor des Alfa Romeo 4C erreicht eine spezifische Leis¬tung von 137 PS und 200 Nm pro Liter Hubraum.

Hohe Motorleistung, geringes Gewicht und der neue Modus „Race" der Fahrdynamikregelung Alfa Romeo D.N.A. sorgen für eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 258 km/h. Bei einer Vollbrem¬sung wirken Verzögerungskräfte von mehr als 1,2 g auf die Passagiere, in Kur¬ven erreicht die Querbeschleunigung bis zu 1,1 g. Auch die Länge von nur knapp vier Meter, der Radstand von unter 2,40 Meter und die Gewichtsverteilung von nahezu 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse zeu¬gen von der Kompaktheit und Agilität des Alfa Romeo 4C.

Quelle: Alfa Romeo
 

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