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Sunday, October 27, 2013

BMW Motorsport News

Timo Glock auf dem Hockenheimring. Foto: BMW

Ob in der DTM, in der American Le Mans Series oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.


DTM: Glock auf den Spuren von Häkkinen.

Eine Woche ist seit dem ersten DTM-Sieg von Timo Glock (DE) vergangen. Der BMW Team MTEK Pilot hat zum Abschluss seiner Rookie-Saison in Hockenheim (DE) im DEUTSCHE POST BMW M3 DTM triumphiert und damit als erster ehemaliger Formel-1-Pilot seit Mika Häkkinen (FI) beim Rennen in Mugello (IT) 2007 ein DTM-Rennen gewonnen.

Drei Fragen an… Timo Glock.

Timo, können Sie sich noch erinnern, wann und wo sie vor dem DTM-Finale in Hockenheim zum letzten Mal ganz oben auf dem Podium gestanden haben?

Timo Glock: „Das müsste 2007 das Saisonfinale der GP2 in Valencia gewesen sein, also ziemlich lange her. Umso glücklicher bin ich, dass es schon in meiner ersten Saison in der DTM geklappt hat.“

Sie sind der erste ehemalige Formel-1-Fahrer seit Mika Häkkinen, der in der DTM gewinnen konnte. Was bedeutet Ihnen das?

Glock: „Es ist sehr schön und ehrenwert, dass die Leute das vergleichen. Ich bin einfach unheimlich glücklich, dass ich mit meinem Sieg in Hockenheim den Fluch der Formel-1-Fahrer etwas entgegentreten konnte.“

Glauben Sie, zum Ende der Debütsaison mit dem BMW Team MTEK den Durchbruch in der DTM geschafft zu haben?

Glock: „Ich denke, dass wir uns zum Ende hin in allen Bereichen sehr stark verbessert haben, aber auch wissen, wo noch unsere Schwächen sind. Daran werden wir arbeiten. Es ist schön für das ganze Team, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Das bringt nochmal zusätzlich Motivation. 2014 wird ein neues Jahr, in dem wir von Anfang an konstant in die Punkte fahren wollen.“

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VLN: Alzen/Wlazik/Kentenich beim Finale auf dem Podium.

Der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 2 von Uwe Alzen (DE), Philipp Wlazik (DE) und Niclas Kentenich (DE) hat das letzte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) mit einem Podestplatz beendet. Das Trio kam beim 38. DMW Münsterlandpokal nach vier Stunden auf dem dritten Rang ins Ziel. Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE) und Stefan Aust (DE) erreichten im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 125 den siebten Platz. Zum Ende der Saison feierten die BMW Sports Trophy Teams noch einmal acht Klassensiege. Rolf Derscheid (DE) und Michael Flehmer (DE) sicherten sich in ihrem BMW 325i den Gesamtsieg in der VLN Produktionswagen Trophäe.

BMW Motorsport gratuliert Vettel zum vierten WM-Titel in der Formel 1.

Sebastian Vettel (DE) hat beim Großen Preis von Indien zum vierten Mal in Folge die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen. Vier Titel in Serie hatten vor ihm lediglich Juan Manuel Fangio (AR) und Michael Schumacher (DE) erreicht. Vettel begann seine Motorsport-Karriere wie zahlreiche weitere aktuelle Formel-1-Fahrer als BMW Junior und gewann 2004 die Formel BMW ADAC Meisterschaft. Auch heute noch bildet BMW im Rahmen des Formel BMW Talent Cup erfolgreich junge Nachwuchsrennfahrer aus. Sein Formel-1-Debüt, bei dem er auf Anhieb punkten konnte, feierte Vettel 2007 in Indianapolis (US) beim BMW Sauber F1 Team. „Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Vettel zu seinem vierten WM-Titel in Folge. Er entwickelt sich immer mehr zu einem der Größten in diesem Sport“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Sein großes Talent war schon in seinen Jahren als BMW Junior deutlich erkennbar. Seine 18 Siege in 20 Rennen während der Saison 2004 in der Formel BMW sind bis heute unerreicht. Wir freuen uns, dass wir Sebastian auf dem Weg zum Formel-1-Weltmeister unterstützen und begleiten konnten. Er ist noch heute mit BMW Motorsport freundschaftlich verbunden.“

Farfus absolviert BMW Frankfurt Marathon erfolgreich.

Augusto Farfus (BR) hat nur eine Woche nach dem Ende der DTM-Saison bewiesen, dass Rennfahrer über eine außerordentliche körperliche Fitness verfügen. Der BMW Team RBM Pilot, der in der abgelaufenen DTM-Saison drei Siege gefeiert und Platz zwei in der Fahrerwertung belegt hatte, nahm am BMW Frankfurt Marathon teil und kam nach 3:47,18 Stunden ins Ziel.

Quelle: BMW

Friday, October 25, 2013

Bye Bye Bayerischer Wald – MINI E Flotte verabschiedet sich nach erfolgreichen Tests

Abschluss der MINI E Feldversuche an der Universität Passau, Vertreter der BMW Group, der Universität Passau und der Technischen Hochschule Deggendorf. Quelle: BMW


 Im Rahmen der bayerischen „Modellregion Elektromobilität“ und später dem Schaufenster ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET sind seit Herbst 2011 bis zu 22 rein elektrisch betriebene MINI E in der Region Bayerischer Wald im Rahmen eines Forschungsprojekts bei Privatpersonen und öffentlichen Verwaltungen im Einsatz gewesen.
Das Ziel war es herauszufinden, wie sich Elektrofahrzeuge in einer topografisch und klimatisch anspruchsvollen ländlichen Region schlagen. Nach fast 240.000 zurückgelegten Kilometern hat der MINI E die Erwartungen mehr als übertroffen und war bis auf wenige Ausnahmefälle ein vollwertiger Ersatz für konventionelle Verbrennerfahrzeuge.

30 Familien zwischen Regensburg und Passau sowie zwischen Vilshofen und Zwiesel hatten den MINI E zwischenzeitlich im Einsatz. Besonders geschätzt wurden das agile Handling und seine Sprintstärke. Den BMW Projektleiter Sören Mohr freut dabei insbesondere folgende Erkenntnis: „Der MINI E erreicht im ländlichen Raum des Bayerischen Waldes bei den Nutzern eine gleich hohe Nutzungszufriedenheit wie in den Großstädten München und Berlin.“

In der gleichen Region waren auch MINI E bei sechs Landratsämtern sowie bei der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald im Einsatz und dort ein gefragter Dienstwagen. Dr. Andrea Seefried von der Nationalparkverwaltung sagt: „Wir geben den MINI E nur schweren Herzens wieder zurück, haben wir ihn doch oft und gerne genutzt. Den einen oder anderen Wagen in unserem Fuhrpark künftig gegen ein Elektrofahrzeug auszutauschen ziehen wir nach den positiven Erfahrungen durchaus in Erwägung. Gerade bei unserer Arbeit im Naturschutzgebiet ist der Einsatz von Elektrofahrzeugen besonders sinnvoll.“

In Zusammenarbeit mit der Universität Passau und der BMW Group wurden anschließend die Fahrtenbücher der im Personenverkehr eingesetzten Dienstwägen der Landratsämter ausgewertet.

Danach steht fest, dass der MINI E 90 % der absolvierten Fahrten mit Distanzen bis zu einer Entfernung von 100 Kilometer abdecken konnte. Dies bedeutet, dass 65 % aller zurückzulegenden Fahrten der Behörden von einem reinen Elektrofahrzeug bewältigt werden könnten – mit entsprechenden Einsparungen bei CO2 und den laufenden Kosten. Die Methodik der Universität Passau ist dabei so ausgelegt, dass die Ergebnisse der Untersuchung eine Ableitung bei anderen Flottenbetreibern zulassen, ohne dass diese selbst Tests mit Elektrofahrzeugen durchführen müssen. Dr. Stefan Mang vom Centrum für Marktforschung der Universität Passau erklärt die Ergebnisse folgendermaßen: „Durch die Analyse der Fahrtenbücher und Einsatzfelder der Verbrennerfahrzeuge können wir bereits tiefgreifende Informationen darüber ableiten, ob sich eines oder mehrere Fahrzeuge im Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge ersetzen lassen.“

Das Projekt wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium im Rahmen der Modellregion E-Wald gefördert und liefert erstmals Ergebnisse über das Nutzungsverhalten der Elektromobilität im ländlichen Raum. Die Erkenntnisse sind auf viele andere Regionen in Deutschland übertragbar und können dabei helfen, die Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland zu unterstützen. Aus Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wurde mit diesem Vorhaben echte Pionierarbeit geleistet. Im Gegensatz zu den bisherigen Projekten wurde nicht das Nutzungsverhalten in Großstädten, sondern außerhalb urbaner Räume untersucht. Gerade für ein Flächenland wie Bayern sind die gewonnenen Erkenntnisse besonders wertvoll.

Auch für BMW spielt Bayern in der Entwicklung der Elektromobilität eine besondere Rolle, weil ein erheblicher Teil dieser Wertschöpfung an den Standorten Wackersdorf, Dingolfing und Landshut stattfindet, unter anderem die Fertigung der Carbon-Komponenten und des Hochvoltspeichers der BMW i Modelle.

Die BMW Group führt seit 2009 weltweit Feldversuche mit MINI E durch und hat dabei einzigartige Erfahrung zum Nutzerverhalten mit Elektrofahrzeugen gewonnen. Insgesamt haben die MINI E dabei rund 16 Millionen Kilometer im Kundenbetrieb zurückgelegt. Die gewonnenen Daten waren Grundlage für die Entwicklung des BMW i3, der ab Mitte November in den Markt eingeführt wird.

Quelle: BMW

Thursday, October 24, 2013

Pionier der Gegenwart und „Klassiker der Zukunft“

Pionier der Gegenwart und „Klassiker der Zukunft“.  Foto: BMW


Der BMW i3 ist ein Meilenstein für die individuelle Mobilität. Dem weltweit ersten von Beginn an für rein elektrisches Fahren konzipierten Premium-Modell dürfte ein Platz in den Automobil-Geschichtsbüchern sicher sein. So sehen es auch die Leser der Fachzeitschrift „Auto Bild Klassik“. Sie kürten den BMW i3 zum „Klassiker der Zukunft“. Bei der Abstimmung über die Vergabe des „Goldenen Klassik-Lenkrads“ 2013 wurde darüber hinaus noch ein weiteres bahnbrechendes BMW Modell an die Spitze gewählt. Zum „Fund des Jahres“ erklärten die „Auto Bild Klassik“-Leser einen im Jahre 1979 erstmals zugelassenen und makellos erhaltenen BMW 323i. Die Auszeichnungen in insgesamt fünf Kategorien werden am 24. Oktober 2013 überreicht. Den Rahmen für die feierliche Preisvergabe bildet in diesem Jahr das BMW Museum in München.

Als besondere Ehrung erhält dabei der langjährige Rennfahrer und heutige BMW Markenbotschafter Prinz Leopold von Bayern ein „Goldenes Klassik-Lenkrad“. Der durch mehr als 120 Siege in Tourenwagen, Sportwagen und Oldtimern bekannt gewordene Motorsportler wird nicht nur für seine Erfolge auf den Rennstrecken, sondern auch für sein jahrelanges Engagement in der Jury des „Goldenen Lenkrads“ von „Auto Bild“ ausgezeichnet. Sein fachkundiges Mitwirken trug maßgeblich dazu bei, diesen Wettbewerb in der Automobilbranche zu etablieren. Prinz Leopold von Bayern erhält sein „Goldenes Klassik-Lenkrad“ aus den Händen einer weiteren Rennsport-Legende: Der einstige Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck übergibt den Preis an ihn.

Mit dem „Goldenen Klassik-Lenkrad“ ehrt die „Auto Bild Klassik“ alljährlich besonders bemerkenswerte Fahrzeuge und Persönlichkeiten aus dem Bereich der Automobilkultur und -geschichte. Ausgezeichnet werden neben dem „Klassiker des Jahres“ und dem „Klassiker der Zukunft“ auch der „Fund des Jahres“, die „Restauration des Jahres“ und die „Person des Jahres“. Die Publikumswahl wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal ausgerichtet. Fast 27 000 Leser des Fachmagazins für Oldtimer und Youngtimer beteiligten sich an der jüngsten Abstimmung.

Mit 7 493 Stimmen setzte sich der BMW i3 in der Kategorie „Klassiker der Zukunft“ mit klarem Vorsprung gegen neun Konkurrenten durch. Dem ersten rein elektrisch angetriebenen Großserienmodell der BMW Group bescheinigten die Leser damit ein besonders großes Potenzial – nicht nur bei der emissionsfreien Erzeugung von BMW typischer Fahrfreude, sondern auch als künftiges Sammlerstück für Automobil-Liebhaber. Der von vielen Young- und Oldtimer-Freunden gefürchtete Rost wird ihm auf dem Weg dazu jedenfalls nichts anhaben können. Der BMW i3 verfügt über eine Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sowie über ein Aluminium-Chassis.

Noch deutlicher fiel der Erfolg für den „Fund des Jahres“ aus. 9 984 Stimmen entfielen auf einen von der „Auto Bild Klassik“ zur Wahl gestellten BMW 323i. 34 Jahre nach seiner Erstzulassung und mit einer Laufleistung von weniger als 60 000 Kilometern präsentiert sich dieses Exemplar aus der ersten Generation der BMW 3er Reihe nahezu im Neuwagenzustand. Das „Goldene Klassik-Lenkrad“ ist daher auch eine besondere Ehrung für seine Besitzerin, die den Zweitürer seit Jahrzehnten liebevoll pflegt und regelmäßig in einer Fachwerkstatt warten lässt.

Ihr BMW 323i gilt unter Kennern auch deshalb als besonders erhaltenswert, weil BMW mit dieser Modellvariante erstmals einen Reihensechszylinder-Motor mit Einspritzung in der „kleinen“ Baureihe anbot. Der 105 kW/143 PS starke BMW 323i wurde von Beginn an zum Inbegriff für Freude am Fahren in seiner Klasse und war nicht nur das schnellste, sondern zugleich auch das sparsamste Modell der damaligen BMW 3er Reihe. In der Fachpresse wurde „der kleine BMW, der im Spurt der Größte ist“, euphorisch gelobt. „Sechs Richtige“, war in einer Schlagzeile zu lesen, „Sechs Zylinder und kein bisschen durstiger“, titelte ein anderes Blatt. Zur höheren Motorleistung hatte der BMW 323i zudem als erstes Modell der Baureihe Scheibenbremsen an allen Rädern sowie ein neues Fünfganggetriebe erhalten. Passend dazu lautete der Werbeslogan zur Präsentation des Topmodells denn auch: „Besser ein Gang mehr als zwei Zylinder weniger.“

Wie sehr die BMW 3er Reihe auch in den Folgejahren immer wieder Maßstäbe für Fahrfreude und Wirtschaftlichkeit setzen konnte, beweist ein weiteres Exemplar, das bei der Vergabe des „Goldenen Klassik-Lenkrads“ 2013 im Rampenlicht steht. Unter allen Teilnehmer der Leserwahl verlost die „Auto Bild Klassik“ auch in diesem Jahr eine außergewöhnliche Rarität auf vier Rädern. Als aktueller Hauptgewinn steht ein aus der Sammlung der BMW Group Classic stammender BMW 325e parat. Dieses Modell gehört der zweiten Generation der BMW 3er Reihe an, die vor 30 Jahren erstmals vorgestellt wurde und daher nun das Mindestalter für eine Oldtimer-Zulassung in Deutschland erreicht hat.

Der BMW 325e ist ein Beleg dafür, dass die Optimierung des Verbrauchs- und Emissionsverhaltens in der Motorenentwicklung von BMW bereits lange vor der Einführung von BMW EfficientDynamics eine maßgebliche Rolle spielte. Das „e“ in der Modellbezeichnung steht für den griechischen Buchstaben eta, der in der Physik als Symbol für den Wirkungsgrad dient. Sein 2,7 Liter großer Reihensechszylinder-Motor mit 90 kW/122 PS verfügt über eine besonders verbrauchsgünstige Leistungscharakteristik, die sich durch ein hohes Drehmoment bei niedrigen Motordrehzahlen auszeichnet. Außerdem war der BMW 325e das erste Modell der Marke, das ausschließlich mit einem Drei-Wege-Katalysator samt elektronisch geregelter Lambda-Sonde geliefert wurde.

Wednesday, October 23, 2013

Mit Leidenschaft zum Erfolg. Edgar Heinrich im Porträt


 Edgar Heinrich leitet seit Juni 2012 den Bereich BMW Motorrad Design. Der in Freising, nahe München, geborene Industriedesigner verantwortet die komplette Gestaltung aller Motorräder der BMW Group sowie der Fahrerausstattung und des Zubehörs. Als passionierter Motorradfahrer ist Heinrich bei seiner Arbeit stets darauf bedacht, eine perfekte Symbiose zwischen Fahrer und Maschine zu schaffen. Die Proportionen der Motorräder, die Materialauswahl sowie die Anordnung und das Design der technischen Details stimmt er dabei genauestens auf das segmentspezifische Einsatzgebiet und das individuelle Fahrerlebnis ab.

Ausbildung und Karriere: Passion als Konstante.
Der Designer entwickelte schon früh eine Leidenschaft für das Zeichnen und Entwerfen von technischer Mobilität. Im Fokus seines Interesses standen dabei Motorräder und große Nutzfahrzeuge. So entwarf er bereits in der Schulzeit unter anderem Skizzen von selbstkreierten „Rally-Panzern“, Formel 1-inspirierten Fahrzeugen mit Gleisketten sowie Maschinen mit Beinen, sogenannte „Walkers“. Nicht nur die Gestaltung der Fahrzeuge, sondern auch die Technik faszinierten ihn: Als 15-Jähriger baute er gemeinsam mit seinem Bruder Autos und Motoren um und begann als 17-Jähriger mit seinem Motorradführerschein. Sein erstes eigenes Motorrad, eine Suzuki T250, besaß er zu diesem Zeitpunkt bereits.

Nach seinem Schulabschluss studierte Heinrich zunächst Architektur in Rosenheim und verfeinerte dort seine Zeichentechniken. Bei einem Besuch in München entdeckte er die Fachhochschule für Industriedesign und beschloss, seine Studienrichtung zu wechseln.

Zu BMW Motorrad kam Edgar Heinrich im Jahr 1985, direkt nach seinem Industriedesign-Studium, ebenfalls auf unkonventionelle Art und Weise: Er suchte einen Sponsor, der ihm Motorradteile für seine Diplomarbeit zur Verfügung stellte. Im Gegensatz zu seinen Studienkollegen, die Miniatur-Modelle von unterschiedlichen Produkten gestalteten, entschied sich Heinrich für ein reales Motorrad-Modell, das er in der Garage seiner Eltern gestaltete, schweißte und zusammenbaute. Mit Erfolg: BMW Motorrad stellte ihm nicht nur Materialien zur Verfügung, sondern lud ihn auch ein, sein Motorrad-Design dem damaligen Leiter der Design-Abteilung, Klaus Volker Gevert, persönlich zu präsentieren. Kurz darauf erhielt er einen Vertrag für eine freie Mitarbeit, ein Jahr später folgte die Festanstellung im Design-Team von BMW Motorrad. Seitdem bleibt der leidenschaftliche Zeichner und Bastler BMW treu. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung, von 2009 bis 2012 bei Bajaj Auto Ltd. in Pune, Indien, absolvierte er bei den Bayerischen Motorenwerken seine komplette berufliche Laufbahn – vom Jungdesigner zum Seniordesigner (1992) über die Leitung des Fahrzeugdesigns (2005) bis hin zur Gesamtleitung (2012).

Seine Philosophie: Form Follows Emotion.
Motorrad zu fahren ist für Edgar Heinrich mehr als eine Mobilitätsform. Neben dem spürbaren Fahrerlebnis spiegelt es einen persönlichen Lebensstil wider. Im Mittelpunkt des Designs steht deshalb der Fahrer selbst. Für Heinrich ist es besonders wichtig, jedes neue Design auch emotional zu erleben, indem er das Modell nicht nur von allen Blickwinkeln betrachtet, sondern es auch testet, um Sitzposition, Haltung und das Gefühl für das Fahrzeug zu erleben. Mitentscheidend ist für Heinrich ebenfalls die Entwicklung der richtigen, das heißt zum Segment passenden, Fahrerausstattung.

Anders als beim Automobildesign besteht ein Motorrad aus zahlreichen, sichtbaren technischen Details. Aus diesem Grund arbeiten die Ingenieure und Designer bei BMW Motorrad von Beginn an zusammen. Dies setzt ein sehr gutes Verständnis und Detailwissen zur Funktion des Motorrads bei den Designern voraus. Heinrich legt besonderes Augenmerk auf die authentische Visualisierung der Produkteigenschaften. Technik und Ästhetik sollen zu einer Komposition verschmelzen. Jede kleine Schraube bis hin zu der Größe des Tanks tragen zu dem stimmigen Gesamteindruck bei. Unter seiner Federführung entstanden neben vielen anderen Modellen der Sportboxer BMW R 1100 S, das Naked Bike BMW K 1200 R sowie die Reiseenduro-Ikone BMW R 1200 GS. Eine besondere Herausforderung stellt auch die Entwicklung von diversen HP-Modellen oder Rally-Motorrädern, die neben den Standartabläufen entstehen, dar.

Seine Arbeitsweise: Teamwork aus Erfahrung.
Sein Handwerk lernte Edgar Heinrich bei BMW Motorrad Design von Grund auf. Er kennt die Arbeitsprozesse und Herausforderungen des Design-Teams aus eigener Erfahrung, weiß wie viel Zeitaufwand er einplanen und wie er die Aufgabenstellungen formulieren muss. Dieses natürliche Grundverständnis ist das Fundament für die reibungslose und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ihm und seinem ca. 30-köpfigen Team. Dabei setzt Heinrich stets auf persönliche Gespräche am Arbeitsplatz. Er erkennt auf den ersten Blick, ob eine Skizze in die gewünschte Richtung geht oder sich zu sehr von der Aufgabenstellung entfernt, so dass er seinen Mitarbeitern schon während der Gestaltungsfindung richtungsweisende Ideen und Impulse geben kann. Seine große Leidenschaft gilt der ersten Formfindung sowie der Anordnung und Materialauswahl der einzelnen technischen Details. Dabei gilt Heinrich nicht nur als Experte seines Fachgebiets, sondern auch als meisterhafter Stratege, bei jedem Design darauf bedacht, eine perfekte Harmonie aus Emotion, technischer Innovation, Markenversprechen sowie Ästhetik zu schaffen.

Persönliches.
Edgar Heinrich beschreibt Motorräder als „the biggest accessory you can wear“, denn die Wahl des Motorrads sagt viel über den Fahrer aus. Und wenn Heinrich verreist – dann am liebsten mit dem Motorrad. Dabei interessieren ihn auf seinen Fahrten die jeweiligen Unterschiede in den Kulturen, speziell auch in den Motorradkulturen. Besonders gerne fährt er nach Italien, seiner Meinung nach die ideale Kombination aus aufregenden Straßen, gutem Wetter, feinem Essen und allgegenwärtigen Kulturschätzen. Eine besondere Faszination üben die Architektur italienischer Kirchen sowie die Prachtentfaltung in den Gemälden der Renaissance auf ihn aus. Auf seinen Touren fährt Edgar Heinrich hauptsächlich GS Enduro Maschinen. Er schätzt prinzipiell alles mit „Winterreifen“, also Enduros, Scramblers, Trials, Ralleys sowie auch Wüstendurchquerer. Zu seiner Leidenschaft gehört das Umbauen von Motorrad-Modellen. Sein privater Fuhrpark besteht aus 16 Motorrädern – die meisten sind customized oder selbst restaurierte Oldtimer. Am liebsten würde Heinrich in einer überdimensionalen Garage leben, damit er mit nur einem Handgriff frischen Kaffee kochen und einen Ölwechsel tätigen kann. Edgar Heinrich lebt mit Frau und drei Kindern in der Nähe von München.

Quelle: BMW

Streben nach handwerklicher Perfektion und zeitloser Eleganz

BMW Individual 760Li Sterling inspired by ROBBE&BERKING, Foto: BMW

Eine Manufaktur steht für Unikate, traditionelle Handwerkskunst in Perfektion und die Erfüllung höchster Ansprüche. Nach diesem Ideal handelt auch die BMW Individual Manufaktur bereits seit über 20 Jahren. Was Anfang der 90er Jahre mit einer Sonderanfertigung eines BMW 750Li für Karl Lagerfeld begann, ist mittlerweile zum Inbegriff von Individualisierung auf höchstem Niveau geworden.
 „Die BMW Individual Manufaktur ist weniger ein Ort als vielmehr ein Gedanke, der jeden Tag aufs Neue in die Tat umgesetzt wird: absolute Kundenorientierung. Hier wird jede Vision von Exklusivität Wirklichkeit,“ erklärt Friedrich Nitschke, Vorsitzender der Geschäftsführung BMW M GmbH. Doch hier entstehen nicht nur Unikate. In der BMW Individual Manufaktur werden ebenfalls marktspezifische Sonderserien und Sondermodelle entwickelt und vollendet, wie zum Beispiel die Kooperationen mit der Uhrenmanufaktur Girard Perregaux oder dem bekannten Konzertflügelhersteller Steinway & Sons. Neben der BMW Individual Manufaktur komplettiert die BMW Individual Kollektion das Angebot von BMW Individual. Sie umfasst perfekt auf die jeweiligen BMW Baureihen abgestimmte Ausstattungsangebote, unter anderem mit exklusiven Lacken, hochwertigen Lederausstattungen und Interieurleisten.

Streben nach Perfektion.
Durch die gemeinsamen Projekte mit namhaften Unternehmen gelang es der BMW Individual Manufaktur in den vergangenen Jahren, die Grenzen des Machbaren weiter zu verschieben und gleichzeitig neue Maßstäbe hinsichtlich Exklusivität zu setzen. Den bisherigen Höhepunkt dieser Entwicklung stellt der BMW Individual 760Li Sterling inspired by ROBBE & BERKING dar. ROBBE & BERKING ist eine der traditionsreichsten Silbermanufakturen. Jedes ihrer Produkte ist Ausdruck höchster Handwerkskunst und hat den Anspruch, Freude zu bereiten – nicht nur ein Leben lang, sondern über Generationen.

„BMW und ROBBE & BERKING teilen weitaus mehr als die Liebe zu eleganten klassischen Yachten. Wir haben auch den gleichen Anspruch an unsere Produkte: Neben dem rein technischen Nutzen steht die Freude des Kunden im Vordergrund.

Gleichzeitig verkörpern sie den Manufakturgedanken – das Streben nach handwerklicher Perfektion und zeitloser Eleganz und die Liebe zu jedem Detail. Dafür ist der BMW Individual 760Li Sterling inspired by ROBBE & BERKING ein wunderbares Beispiel,“ erklärt Oliver Berking, Inhaber und Geschäftsführer von ROBBE & BERKING in fünfter Generation.

Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design ergänzt: „Bei meinem ersten Besuch bei ROBBE & BERKING beeindruckte mich besonders der traditionsbewusst hohe Einsatz von Handarbeit und das konsequente Streben nach der optimalen Lösung. Und diese Leidenschaft zeichnet auch das Ergebnis unserer Zusammenarbeit aus.“

Quelle: BMW

Tuesday, October 22, 2013

Neues MINI Video im „NOT NORMAL“-Stil

Film ab. Foto: BMW


Ab sofort ist das neue MINI Video „MINI CARWASH“ online zu sehen. Ganz im Zeichen der aktuellen Markenkampagne „NOT NORMAL“ erleben MINI Fahrer die außergewöhnlichste Autowäsche der Welt. Hierfür wurde mit über zwanzig versteckten Kameras in einer Münchner Waschanlage unter der Regie von Daniel Lwowski gedreht.
MINI steht wie keine andere Marke für Unkonventionelles, Spaß und Abenteuer. Ein eben solches war auch unlängst eine Fahrt durch die Waschstraße für eine Vielzahl von MINI Fans. Nichts ahnend fahren sie auf das wohlbekannte Band, doch anstatt immer gleich rotierender Bürsten erwartet sie ein überraschendes Spektakel: Eine perfekt inszenierte, fantasievolle Unterwasserwelt. Die verschiedenen Stufen des Waschprogramms gleichen einer hollywoodreifen Show mit unter anderem einer Seniorensynchronschwimmergruppe, die den Wagen einseift, einem Taucher mit Hochdruckreiniger und sogar einer Meerjungfrau. Für die nötige Atmosphäre sorgen dutzende Scheinwerfer, Wasserreflexionen durch verschiedene Projektionen, Seifenblasen sowie sich bewegende Effektbauten wie Schlingpflanzen, große Fische und einer Krake mit leuchtenden Tentakeln. Die Autowäsche endet damit, dass der MINI in einem U-Boot getrocknet wird und bereit ist zum Auftauchen. Durch eine Schleuse fährt der MINI Fahrer zurück in die Realität.

Die Inszenierungsidee hatte die Agentur Sassenbach Advertising. Die Münchner Filmproduktion Wolff Brothers setzte die Idee um.

Zu sehen ist das Video auf dem MINI YouTube Channel.

http://youtu.be/AVsTjYhuxmI

Quelle: BMW

Gold für den BMW i3 beim German Design Award 2014

Auszeichnung für den BMW i3. Foto: BMW


 Der Rat für Formgebung hat die Gewinner des German Design Award 2014 gekürt. Jedes Jahr ehrt die internationale Fachjury hervorragende Designleistungen mit dem angesehenen Premiumpreis. BMW Group Design wurde beim diesjährigen German Design Award gleich fünf Mal gewürdigt. Die höchste Wertschätzung „Gold“ gewann in der Kategorie „Transportation and Public Space“ der viel beachtete und rein elektrisch angetriebene BMW i3. In derselben Kategorie überzeugten auch die luxuriöse Studie BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé sowie die Neuauflage der Reiseenduro-Ikone BMW R 1200 GS. Beide erhielten die Auszeichnung „Special Mention“. Mit dieser wurden auch der BMW Concept Ninety Film in der Kategorie „Audiovisual and Digital Media“ sowie die besonderen Designqualitäten des K2 LTD BMW Powder Ride Skis, der in Zusammenarbeit mit dem Ski- und Sportartikelausrüster K2 und DesignworksUSA entstand, in der Kategorie „Lifestyle“ prämiert.

Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Februar 2014 in Frankfurt im Rahmen der Messe „Ambiente“ statt.

Als Wettbewerb, der die hohe Designkompetenz der Teilnehmer unterstreicht, genießt der German Design Award international hohes Ansehen in der Öffentlichkeit. Dafür sorgt auch das Renommee seines Auslobers, des Rat für Formgebung, der seit 60 Jahren das deutsche Designgeschehen repräsentiert. Die unabhängige und international agierende Institution, unterstützt Unternehmen darin, ihre Designkompetenz effizient zu kommunizieren und zielt gleichzeitig darauf ab, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Die 30-köpfige Jury des German Design Awards besteht aus anerkannten Designexperten, die sowohl aus der Wirtschaft, der Wissenschaft als auch der Gestaltungsindustrie kommen.

Der BMW i3 ist das konsequent nachhaltig gestaltete Fahrzeug für das urbane Umfeld einer Megacity: Rein elektrisch angetrieben und maßgeschneidert für die Anforderungen einer nachhaltigen und emissionsfreien Mobilität verkörpert es eine intelligente Art der Fortbewegung. Das Fahrzeug ist ein ganzheitlich stimmiges Konzept; jedes Detail ist auf seinen Einsatzzweck hin optimiert. Das inspirierende, zukunftsorientierte Design des BMW i3 macht dies in zahlreichen Facetten erlebbar. Es visualisiert authentisch die innovative Technologie des Fahrzeuges und übersetzt Werte wie Leichtigkeit, Sicherheit und Effizienz auf das Exterieur- und Interieurdesign.

BMW und Pininfarina sind zwei der traditionsreichsten Namen im Automobilbau. Sie stehen gleichermaßen für Spitzentechnologie und Stil, Dynamik und Ästhetik. Mit dem BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé präsentieren die beiden Unternehmen das Ergebnis ihrer ersten Kooperation. Das Einzelstück ist die exklusive Interpretation eines luxuriösen BMW Coupés durch die Augen von Pininfarina. Die Designteams schufen in enger Zusammenarbeit eine neue, charaktervolle Persönlichkeit für die luxuriöse Oberklasse: Typisch BMW, geprägt von der feinen Handschrift Pininfarinas.

Mit der gelungenen Kombination aus einer unverwechselbaren Formensprache und einer athletischen Offroad-Statur überzeugt zudem die BMW R 1200 GS. Durch ihr GS-typisches BMW Motorrad Design steht die Neuauflage der beliebtesten Reiseenduro der Welt beispielhaft für die stilistische Perfektionierung einer Motorrad-Ikone.

Der Film BMW Concept Ninety zeigt die Entstehungsgeschichte des gleichnamigen Motorrads, das anlässlich des 90-jährigen Jubiläums von BMW Motorrad gemeinsam mit der renommierten Custom Bike-Manufaktur „Roland Sands Design“ gestaltet wurde. Die Karosserie der exklusiven Reminiszenz an die BMW R 90 S entstand in Handarbeit. Es ist eine modern interpretierte Rückbesinnung auf die Essenz des Motorrads: der Einklang von Mensch und Maschine – pur und emotional.

Der K2 LTD BMW Powder Ride Ski steht für Agilität, Wendigkeit und Performance auf der Piste. Gestaltet wurden die sportlichen Ski von DesignworksUSA, einer 100-prozentigen Tochterfirma der BMW Group, in Zusammenarbeit mit dem Ski- und Sportartikelausrüster K2. Zentrales Motiv ist ein roter Fuchs, der sich elegant über die gesamte Länge des Skis streckt. Das Thema der aufsehenerregenden Farben, Materialien, Formen und Grafiken auf der Skioberfläche basiert auf dem BMW Concept K2 Powder Ride, einem einzigartigen Show Car für alle Wintersport Enthusiasten. Betont wird dies unter anderem durch den prägnanten X-förmigen Linienverlauf.

Schon im letzten Jahr wurde die einzigartige Qualität des BMW Group Design mit dem German Design Award gewürdigt. So zählte das elegante BMW 6er Cabrio in der Kategorie „Transportation and Public Space“ zu den Gewinnern. Der BMW 1er sowie die Husqvarna Nuda 900 R erhielten für ihre besonders gelungenen Designaspekte die Auszeichnung „Special Mention“. 

Quelle: BMW

Sunday, October 20, 2013

Reaktionen auf das zehnte DTM-Rennen in Hockenheim

Jens Marquardt. Foto: BMW


Timo Glock (DE) hat beim Saisonfinale in Hockenheim (DE) den ersten Sieg seiner DTM-Karriere gefeiert. Neben dem BMW Team MTEK Fahrer gelang auch Bruno Spengler (CA) auf Platz drei der Sprung auf das Treppchen. Dank des fünften Saisonsiegs konnte BMW seinen Titel in der Herstellerwertung verteidigen. Lesen Sie hier, was BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, die Teamchefs sowie die acht Fahrer nach dem zehnten Lauf zu sagen hatten.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Das war ein unglaublich packendes Saisonfinale mit einem für uns großartigen Ausgang. Wir haben ein sensationelles Rennen von Timo Glock und dem BMW Team MTEK gesehen – es war an Spannung kaum zu überbieten. Timo hat seine Nervenstärke bewiesen. In seinem zehnten DTM-Rennen der erste Sieg, das zweite Podium des Jahres: Insgesamt war es ein tolles Debütjahr für Timo. Auch Bruno Spengler und Andy Priaulx sind ein tolles Rennen gefahren, Dirk Werner ist ebenfalls noch in den Punkten gelandet. Dank der guten Mannschaftsleistung haben wir am Ende noch den ersten Platz in der Herstellerwertung belegt. Das ist ein toller Abschluss einer für uns teilweise nicht ganz einfachen Saison. Am Schluss haben wir fünf Siege und vier Polepositions auf der Habenseite, dazu den Gewinn der Herstellerwertung, Platz zwei in der Teamwertung, den inoffiziellen ‚Rookie of the Year‘ Titel und die schnellste Boxencrew vom BMW Team Schnitzer – damit können wir zufrieden sein. Außerdem konnten wir den BMW M3 vor einer tollen Kulisse mit seinem 51. Sieg aus der DTM verabschieden. Trotz des schlechten Wetters waren viele Zuschauer vor Ort. Das ist sehr schön zu sehen. Noch einmal Glückwunsch an ‚Rocky‘, Audi und das Phoenix-Team zum Gewinn der Fahrer- und Teamwertung.“

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK):

„Dieser Sieg fühlt sich unglaublich an. Für uns als junges Team ist es fantastisch, in unserem Rookie-Jahr beim Saisonfinale in Hockenheim zu gewinnen. Vor elf Monaten gab es unsere Mannschaft noch gar nicht. In den vergangenen zehn Rennen haben wir gemeinsam einen Stand erreicht, auf den man stolz sein kann. Wir haben nie an uns gezweifelt, auch wenn es schwierige Phasen in diesem Jahr gab. Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, in dieser engen Serie erfolgreich zu sein. Aber dieser Herausforderung haben wir uns gestellt. Timo Glock hat 2013 toll gearbeitet, sich mit Ruhe immer besser mit der DTM vertraut gemacht und heute bei schwierigen Verhältnissen keine Nerven gezeigt. Er ist einfach ein super Fahrer. Dasselbe gilt für Marco Wittmann, der in seinem ersten Jahr mit unserem neuen Team Großartiges geleistet hat. Und natürlich freuen wir uns alle sehr, dass BMW wieder bei den Herstellern ganz vorne steht. Jetzt gehen wir mit einem richtig guten Gefühl in die Pause.“

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer):

„Obwohl wir uns natürlich aus der ersten Startreihe mehr vorgenommen hatten, können wir Hockenheim mit einem guten Gefühl verlassen. Zum Saisonende wollten wir unbedingt wieder ganz vorne mitmischen. Und das ist uns auch gelungen. Der Regen hat das Rennen zu einer großen Herausforderung werden lassen. In Anbetracht der Umstände können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Bruno Spengler hat sich aus eigener Kraft noch Rang drei bei den Fahrern gesichert, Dirk Werner hat ebenfalls Punkte beigesteuert, so dass BMW den Herstellertitel verteidigen konnte. Herzlichen Glückwunsch auch an Timo Glock und das BMW Team MTEK. Besonders stolz bin ich darauf, dass unsere Crew von Hankook für die schnellsten Boxenstopps in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Ein großes Kompliment geht an unsere Mannschaft.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG):

„Glückwunsch an BMW zum Gewinn des Herstellertitels – und auch Glückwunsch an Timo Glock und Ernest Knoors vom BMW Team MTEK zum ersten Sieg. Für uns war es insgesamt ein schwieriges Jahr, und auch das Rennen heute war alles andere als einfach. Andy Priaulx hat im Rennverlauf Zeit und Positionen verloren, Martin Tomczyk hatte mehrere Berührungen, die uns nicht geholfen haben. Unter normalen Umständen hätten wir beide Autos in die Punkte bringen können. Vor allem gestern im Qualifying haben wir jedoch viele positive Erfahrungen gesammelt, die wir nun in die Winterpause mitnehmen. Ein großer Dank geht an meine Mannschaft. Wir haben nie aufgegeben.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):

„Wir können auf eine positive Saison 2013 zurückblicken. Drei Siege, eine Poleposition und einige Podestplätze mit Augusto Farfus, dazu viele Rennen in den Punkten mit Joey Hand: Damit können wir zufrieden sein. Trotzdem ist es natürlich schade, dass wir keine Trophäe in den Händen halten. Dass BMW den Herstellertitel verteidigen konnte, ist fantastisch. Glückwunsch auch an Timo Glock zum Sieg. Wir selbst nehmen die vielen guten Eindrücke nun mit nach Belgien und werden uns intensiv auf das kommende Jahr vorbereiten, um dann so stark wie möglich zurückzukehren.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Platz 1):

Reifen: Regen-Regen-Regen
„Was für ein Tag. Es ist unglaublich, wie gut mein Auto das ganze Wochenende über war. Ich widme diesen Sieg Maria de Villota und Sean Edwards. Ich habe beide gut gekannt. Wir haben das Auto seit Zandvoort in eine neue Richtung abgestimmt. Das hat es auf ein völlig neues Niveau gehoben. Vielen Dank an meine Jungs für die tolle Arbeit – vor allem auch bei den Boxenstopps. Ebenfalls vielen Dank an BMW, dass sie mir als ehemaligem Formel-1-Fahrer diese Chance in der DTM gegeben haben. Ich freue mich, dass ich dieses Vertrauen heute rechtfertigen konnte. Dass BMW den Herstellertitel verteidigen konnte, ist fantastisch.“

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Platz 3):

Reifen: Regen-Regen-Regen
„Herzlichen Glückwunsch an Timo Glock zu seinem ersten Sieg in der DTM. Nach der Poleposition gestern habe ich mir selbst im Rennen sicher mehr erhofft. Aber Platz drei ist dennoch ein gutes Resultat, besonders unter diesen schwierigen Bedingungen. Zu Beginn des Rennens habe ich mich vom Feld absetzen können. Als die Strecke allerdings abgetrocknet ist, konnte ich die Pace nicht mehr ganz gehen. Obwohl ich 2013 vier Mal ohne Punkte geblieben bin, habe ich noch Platz drei in der Fahrerwertung erreicht. BMW hat die Herstellermeisterschaft gewonnen. Heute wird gefeiert.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG, Platz 6):

Reifen: Regen-Regen-Regen
„Ich freue mich über den sechsten Platz. Ich hatte einen guten Start und danach ein solides Rennen. BMW hat die Herstellerwertung gewonnen, das war unser großes Ziel. Ich bin stolz, dazu einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. Die Strecke war rutschig, und man hatte je nach Reifensatz unterschiedlich viel Grip.“

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer, Platz 8):

Reifen: Regen-Regen-Regen
„Das ist sicher nicht das Traumresultat, das ich mir nach dem zweiten Startplatz erhofft habe. Auf meinem ersten Satz Regenreifen bin ich irgendwie nicht von der Stelle gekommen, die anderen Fahrer konnten zu leicht an mir vorbeiziehen. Gegen Ende des Rennens war mein Auto sehr stark, ich konnte einige Positionen gutmachen. Trotzdem freue ich mich, dass ich heute meinen Beitrag zum Gewinn des Herstellertitels für BMW leisten konnte. Damit haben wir unser großes Ziel vor diesem Rennen erreicht.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 11):

Reifen: Regen-Regen-Regen
„Ich hätte ein sehr starkes Rennen haben können, wenn ich in Kurve zwei nicht getroffen worden wäre. Das hat mich mein Rennen gekostet. Mein Auto war beschädigt, und ich musste mich von hinten durchs Feld kämpfen. Das war kein gutes Rennen, aber mit Blick auf die gesamte Saison kann ich ein sehr positives Fazit ziehen. Großartig, dass BMW zum zweiten Mal in Folge die Herstellerwertung gewinnen konnte.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 19):

Reifen: Regen-Regen-Option-Regen
„Die Bedingungen waren heute sehr schwierig. Am Anfang lief es für mich super, ich konnte mich vom elften auf den fünften Platz verbessern. Dann lief das Rennen jedoch nicht mehr in meine Richtung. Unsere Strategie ging nicht auf, und ich wurde in Zweikämpfe verwickelt. Zwei Mal fand ich mich im Kies wieder. Dadurch habe ich viel Boden verloren. Wir haben dann alles auf eine Karte gesetzt und sind auf Trockenreifen gegangen. Aber das hat sich leider nicht ausgezahlt. Trotz meiner schwierigen Saison freue ich mich natürlich über den Gesamterfolg von BMW. Gratulation auch an Timo Glock zum Sieg.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RBM, Platz 20): 

Reifen: Regen-Regen-Option
„Ich habe schon in der Einführungsrunde gemerkt, dass ich keinen Grip habe. Eigentlich wissen wir, was für ein Auto man braucht, um hier schnell zu sein, schließlich waren wir im ersten Rennen in Hockenheim stark. Aber vom Start weg war es genauso schwierig zu fahren wie schon das ganze Wochenende. Ich konnte es einfach nicht gut auf der Strecke halten. Ich konnte zwar ein paar Fahrzeuge überholen, aber dann haben wir auf Slicks gewechselt, und ich habe sieben Sekunden pro Runde verloren. Das war ein hartes Saisonfinale für mich.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 21):

Reifen: Regen-Regen-Option
„Für das Team ist es klasse, dass wir uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Glückwunsch an Timo Glock und an BMW zum Titelgewinn. Persönlich bin ich natürlich enttäuscht von diesem Finale. Wir waren beim Wechsel auf die Trockenreifen zu früh dran, nachdem es zwischenzeitlich wirklich gut ausgesehen hatte. Am Start habe ich einige Positionen verloren, konnte mich dann aber zurückkämpfen. Aber es ist nicht zu ändern. Trotzdem nehme ich viel Gutes von meiner ersten DTM-Saison mit. Der Titel des besten Rookies ist klasse – und ich will definitiv mehr.“

Daten und Ergebnisse Hockenheim:
Strecke / Datum
Hockenheimring, 20. Oktober 2013
Runde / Distanz
41 Runden, 4,547 km
Poleposition 2013
Bruno Spengler (CA, BMW)
Sieger 2013
Timo Glock (DE, BMW)
Schnellste Runde 2013
Christian Vietoris, 1:46,908 Minuten

Fahrer
SPE
WER
FAR
HAN
TOM
PRI
WIT
GLO
Nation
CA
DE
BR
US
DE
GB
DE
DE
Nummer
1
2
7
8
15
16
21
22
Team
BMW Team Schnitzer
BMW Team Schnitzer
BMW Team RBM
BMW Team RBM
BMW Team RMG
BMW Team RMG
BMW Team MTEK
BMW Team MTEK
Freies Training
3.
1.
18.
16.
10.
12.
4.
5.
Qualifying
1.
2.
10.
22.
11.
3.
6.
4.
Rennen
3.
8.
11.
20.
  19.
6.
21.
1.
Punkte 2013
82
30
116
32
10
10
49
40
Aktuelle Platzierung
3.
13.
2.
12.
19.
20.
8.
9.

DTM-Wertungen nach 10 von 10 Rennen.
Fahrerwertung.
1. Mike Rockenfeller (142 Punkte), 2. Augusto Farfus (116), 3. Bruno Spengler (82), 4. Christian Vietoris (77), 5. Robert Wickens (70), 6. Gary Paffett (69), 7. Mattias Ekström (68), 8. Marco Wittmann (49), 9. Timo Glock (40), 10. Timo Scheider (37), 11. Jamie Green (35), 12. Joey Hand (32), 13. Dirk Werner (30), 14. Adrien Tambay (30), 15. Roberto Merhi (26), 16. Daniel Juncadella (21), 17. Miguel Molina (19), 18. Filipe Albuquerque (16), 19. Martin Tomczyk (10), 20. Andy Priaulx (10), 21. Edoardo Mortara (3), 22. Pascal Wehrlein (3).
Teamwertung.
1. Audi Sport Team Phoenix (161 Punkte), 2. BMW Team RBM (148), 3. STIHL / AMG Mercedes (147), 4. BMW Team Schnitzer (112), 5. Audi Sport Team Abt Sportsline (103), 6. EURONICS / THOMAS SABO Mercedes AMG (95), 7. BMW Team MTEK (89), 8. Audi Sport Team Abt (67), 9. stern / AMG Mercedes (24), 10. BMW Team RMG (20), 11. Audi Sport Team Rosberg (19).
Herstellerwertung.
1. BMW (369 Punkte), 1. Audi (347), 3. Mercedes-Benz (266).
Rennkalender 2013.
5. Mai – Hockenheim (DE), 19. Mai - Brands Hatch (GB), 2. Juni – Spielberg (AT), 16. Juni – Lausitzring (DE), 14. Juli – Norisring (DE), 4. August – Moskau (RU), 18. August – Nürburgring (DE), 15. September – Oschersleben (DE), 29. September – Zandvoort (NL), 20. Oktober – Hockenheim (DE). 
Über die DTM.Das Deutsche Tourenwagen Masters – kurz DTM – ist die populärste Tourenwagenrennserie der Welt. In der vergangenen Saison verfolgten vor Ort über 650.000 Zuschauer die zehn Wertungsläufe auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Europa. Die drei Premium-Automobilhersteller BMW, Audi und Mercedes-Benz treffen im Rahmen der Serie im sportlichen Wettbewerb aufeinander. Von 1984 bis 1992 war BMW das erste Mal werksseitig in der DTM vertreten, feierte insgesamt 49 Siege und gewann drei Mal den Fahrertitel (1984, 1987 und 1989). 2012 kehrte die Marke mit dem BMW M3 DTM, drei Teams und sechs Fahrern in die DTM zurück, gewann fünf Rennen und belegte auf Anhieb Platz eins in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung.
2013 umfasste der DTM-Kalender zehn Rennen. Unter anderem standen vier Auslandsbesuche in Brands Hatch (GB), Spielberg (AT), Moskau (RU) und Zandvoort (NL) auf dem Programm. Die Saison endete am 20. Oktober traditionell in Hockenheim (DE). Für diese Saison hatte BMW sein Engagement ausgeweitet und war mit vier Teams und acht Fahrern am Start. Einsatzfahrzeug war wieder der BMW M3 DTM.

Quelle: BMW

Timo Glock feiert ersten Saisonsieg beim DTM-Finale



Das letzte DTM-Rennen der Saison wurde am Sonntag auf dem Hockenheimring zu einer turbulenten Regenschlacht. Bei anfänglich starken Niederschlägen sahen die Zuschauer auf nasser Strecke zahlreiche packende Überholmanöver und Kollisionen, denn die Piloten schenkten sich auch beim Finale der populärsten internationalen Tourenwagenserie nichts. Der Ventus Race Regenreifen des exklusiven Premiumpartners Hankook lieferte allen Fahrern sowohl auf dem sehr nassen Fahrbahnbelag zu Beginn als auch auf abtrocknender Strecke gegen Ende des Rennens ein gleichmäßig hohes Grip-Niveau.

 Timo Glock hat sich bis zum letzten Rennen Zeit gelassen und feierte beim Finale in Hockenheim seinen ersten Sieg in der DTM. Der BMW-Pilot, von Platz vier aus gestartet, wurde von Runde zu Runde schneller, überholte im 34sten Umlauf den zu diesem Zeitpunkt führenden Roberto Merhi (Mercedes-Benz) und verteidigte diesen Spitzenplatz bis zum Schluss. Mit diesem Erfolg fand für den Ex-Formel-1-Piloten die erste Saison in der populärsten internationalen Tourenwagenserie ein versöhnliches Ende.

Der Zweite Roberto Merhi stellte jedoch die Leistung von Glock fast in den Schatten. Der Spanier war als 21ster mit einem Frühstart ins Rennen gegangen und hatte deshalb eine zehnsekündige Durchfahrtsstrafe erhalten. Danach fuhr der Mercedes-Benz-Pilot im Regen von Hockenheim eine Bestzeit nach der anderen und setzte sich in der 31sten Runde sogar kurzfristig an die Spitze. Mit dem zweiten Platz feierte Merhi, der in seinen bisherigen zwei DTM-Jahren insgesamt sieben Punkte geholt hatte, seinen größten Erfolg.

Der Vorjahres-Champion und Polesetter Bruno Spengler belegte Rang drei vor dem besten Audi-Fahrer Mattias Ekström und beendete damit die Saison hinter seinem Nachfolger Mike Rockenfeller (Audi) und seinem Markenkollegen Augusto Farfus auf Platz drei.

Der neue Titelträger Mike Rockenfeller kam als 16ter das erste Mal in dieser Saison nicht in die Punkte. Dafür gewann sein Audi Sport Team Phoenix auch durch die heutige Leistung von Miguel Molina auf Platz fünf die Teamwertung vor dem BMW Team-RBM, Markenbester wurde BMW vor Audi.

Hankooks DTM-Renningenieur Christophe Stucki: „Auch im Rennen waren wie schon im Qualifying die richtigen Reifenluftdrücke mit entscheidend. Die Lauffläche des von fast allen Fahrern bei diesen Witterungsbedingungen bevorzugten Regenreifens zeigte auch bei abtrocknender Strecke so gut wie keinen Verschleiß und gewährleistete immer ein konstant hohes Grip-Niveau. Der unter gewissen Umständen auch bei feuchter Strecke einsetzbare Options-Slick Ventus Race Plus war trotz vieler trockener Streckenabschnitte diesmal nicht die erste Wahl. Mit dem richtigen Luftdruck funktionierten unsere Regenreifen hier optimal.“

Timo Glock (BMW): „Es ist ein unglaubliches Gefühl, das DTM-Finale zu gewinnen. Im Rennen habe ich gemerkt, wir haben das Auto dafür und konnte pushen, wie ich wollte. Zu Beginn brauchte der neue Regenreifen eine Runde, dann bin ich aber immer schneller geworden und hatte die ganze Zeit ein super gutes Gefühl zum Reifen. Meine Boxen-Crew hat beim letzten Stopp einen sensationellen Job gemacht.“

Roberto Merhi (Mercedes-Benz): „Der Frühstart und die Durchfahrtsstrafe waren ganz schlecht, aber danach konnte ich jede Runde pushen und habe viele Sekunden gut gemacht. Ich hatte mit den Hankook Reifen eine sehr gute Fahrzeug-Kontrolle, auch auf der Bremse funktionierten sie sehr gut. Vom 21sten auf den zweiten Platz vorzufahren, war glaube ich nicht so schlecht. Ich bin sehr glücklich.“

Mattias Ekström (Audi): „Zunächst habe ich mich etwas schwer getan, aber danach hatte ich eine gute Pace. Als es trockener wurde, war ich ein wenig zu aggressiv, konnte aber mit dem Hankook Pneu konstant schnell fahren. Der neue Optionsreifen hat in dieser Saison viele Überholmanöver möglich gemacht, wir waren aber beim Kompromiss zwischen Qualifying und Rennen in diesem Jahr nicht gut genug.“

Mike Rockenfeller (Audi): „Für mich war der Optionsreifen einer der Schlüsselfaktoren, warum ich die Meisterschaft gewonnen habe. Er kam meinem Auto und mir entgegen und ich konnte dadurch super Rennen fahren und die wichtigen Punkte sammeln. Wir Fahrer wollen Grip spüren und den bietet der Optionsreifen natürlich.“

Manfred Sandbichler (Hankook Motorsport-Direktor Europa): „Eine spannende DTM Saison 2013 liegt hinter uns mit einem verdienten Champion Mike Rockenfeller. Unsere Gratulation geht an alle Fahrer und Teams, aber auch die Verantwortlichen der ITR e.V., die alle Voraussetzungen für packenden Motorsport geschaffen haben. Unser Reifenkonzept mit dem in diesem Jahr neuen Optionsreifen ist voll aufgegangen. Basis-Slick, Optionsreifen und der heute in Hockenheim eingesetzte Regenreifen haben mit Performance und Konstanz sowie stets der nötigen Sicherheit überzeugen können. Wir freuen uns auf die nächste Saison in der DTM als exklusiver Reifenpartner.“

Quelle: Hankook




Timo Glock feiert beim Saisonfinale seinen ersten DTM-Sieg – BMW verteidigt Herstellertitel

Timo Glock heißt der Gewinner. Foto: BMW


Timo Glock (DE) heißt der große Gewinner des Regen-Krimis beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim (DE). Der BMW Team MTEK Pilot fuhr bei schwierigen Bedingungen vom vierten Startplatz ein starkes Rennen und überquerte nach 41 Runden in seinem DEUTSCHE POST BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Damit sicherte der ehemalige Formel-1-Pilot Glock dem BMW Team MTEK in seinem erst zehnten DTM-Rennen den ersten Sieg. Bruno Spengler (CA) schaffte als Dritter in seinem BMW Bank M3 DTM ebenfalls den Sprung auf das Podium. Andy Priaulx (GB, Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM) und Dirk Werner (DE, SAMSUNG BMW M3 DTM) sammelten auf den Plätzen sechs und acht ebenfalls Punkte, so dass BMW in der Herstellerwertung noch den ersten Platz übernahm und seinen Titel aus der Comeback-Saison 2012 verteidigen konnte. Im Gesamtklassement stehen für BMW 369 Zähler zu Buche. Audi folgt auf Rang zwei mit 347 Punkten, Mercedes bringt es auf 266 Zähler.

Augusto Farfus (BR) hatte Pech: Der BMW Team RBM Pilot fiel in der ersten Runde nach einer Kollision und dem folgenden Dreher weit zurück und verpasste als Elfter in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM knapp die Punkteränge. Sein Teamkollege Joey Hand (US) sah im BMW M3 DTM auf Position 20 die Zielflagge. Das BMW Team RBM beendet mit diesem Ergebnis seiner beiden Piloten die Saison mit 148 Punkten auf dem zweiten Platz der Teamwertung. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Zubehör M3 DTM) und Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M3 DTM) kamen nach einem schwierigen Rennen auf den Plätzen 19 und 21 in die Wertung.

Bereits vor dem Rennen hatte Mike Rockenfeller (DE, Audi) als DTM-Champion 2013 festgestanden. Farfus belegte in der Fahrerwertung mit 116 Punkten den zweiten Platz, Spengler verbesserte sich dank des dritten Platzes beim Finale auch im Gesamtklassement noch auf Rang drei (82 Punkte). Mit 49 Zählern und dem achten Platz schloss Wittmann sein erstes Jahr in der DTM als bester Rookie ab. In der Wertung für die schnellsten Boxenstopps feierte das BMW Team Schnitzer den souveränen Gesamtsieg.

BMW Motorsport blickt in der zweiten DTM-Saison nach dem Comeback im vergangenen Jahr auf fünf Siege zurück – kein anderer Hersteller konnte so viele Erfolge verbuchen. Drei Mal stand Farfus ganz oben auf dem Podium (Hockenheim I, Oschersleben, Zandvoort), je einmal triumphierten Spengler (Spielberg) und Glock (Hockenheim II). Die vier Polepositions gingen an Spengler (Spielberg, Hockenheim II), Farfus (Nürburgring) und Wittmann (Zandvoort). Dazu kamen vier schnellste Rennrunden durch Wittmann (Spielberg, Zandvoort), Farfus (Hockenheim I) und Hand (Oschersleben). In den zehn Rennen der Saison stand zwölf Mal ein BMW Fahrer auf dem Podium.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Das war ein unglaublich packendes Saisonfinale mit einem für uns großartigen Ausgang. Wir haben ein sensationelles Rennen von Timo Glock und dem BMW Team MTEK gesehen – es war an Spannung kaum zu überbieten. Timo hat seine Nervenstärke bewiesen. In seinem zehnten DTM-Rennen der erste Sieg, das zweite Podium des Jahres: Insgesamt war es ein tolles Debütjahr für Timo. Auch Bruno Spengler und Andy Priaulx sind ein tolles Rennen gefahren, Dirk Werner ist ebenfalls noch in den Punkten gelandet. Dank der guten Mannschaftsleistung haben wir am Ende noch den ersten Platz in der Herstellerwertung belegt. Das ist ein toller Abschluss einer für uns teilweise nicht ganz einfachen Saison. Am Schluss haben wir fünf Siege und vier Polepositions auf der Habenseite, dazu den Gewinn der Herstellerwertung, Platz zwei in der Teamwertung, den inoffiziellen ‚Rookie of the Year‘ Titel und die schnellste Boxencrew vom BMW Team Schnitzer – damit können wir zufrieden sein. Außerdem konnten wir den BMW M3 vor einer tollen Kulisse mit seinem 51. Sieg aus der DTM verabschieden. Trotz des schlechten Wetters waren viele Zuschauer vor Ort. Das ist sehr schön zu sehen. Noch einmal Glückwunsch an ‚Rocky‘, Audi und das Phoenix-Team zum Gewinn der Fahrer- und Teamwertung.“

Daten und Ergebnisse Hockenheim:
Strecke / Datum
Hockenheimring, 20. Oktober 2013
Runde / Distanz
41 Runden, 4,547 km
Poleposition 2013
Bruno Spengler (CA, BMW)
Sieger 2013
Timo Glock (DE, BMW)
Schnellste Runde 2013
Christian Vietoris, 1:46,908 Minuten

Fahrer
SPE
WER
FAR
HAN
TOM
PRI
WIT
GLO
Nation
CA
DE
BR
US
DE
GB
DE
DE
Nummer
1
2
7
8
15
16
21
22
Team
BMW Team Schnitzer
BMW Team Schnitzer
BMW Team RBM
BMW Team RBM
BMW Team RMG
BMW Team RMG
BMW Team MTEK
BMW Team MTEK
Freies Training
3.
1.
18.
16.
10.
12.
4.
5.
Qualifying
1.
2.
10.
22.
11.
3.
6.
4.
Rennen
3.
8.
11.
20.
  19.
6.
21.
1.
Punkte 2013
82
30
116
32
10
10
49
40
Aktuelle Platzierung
3.
13.
2.
12.
19.
20.
8.
9.

DTM-Wertungen nach 10 von 10 Rennen.
Fahrerwertung.
1. Mike Rockenfeller (142 Punkte), 2. Augusto Farfus (116), 3. Bruno Spengler (82), 4. Christian Vietoris (77), 5. Robert Wickens (70), 6. Gary Paffett (69), 7. Mattias Ekström (68), 8. Marco Wittmann (49), 9. Timo Glock (40), 10. Timo Scheider (37), 11. Jamie Green (35), 12. Joey Hand (32), 13. Dirk Werner (30), 14. Adrien Tambay (30), 15. Roberto Merhi (26), 16. Daniel Juncadella (21), 17. Miguel Molina (19), 18. Filipe Albuquerque (16), 19. Martin Tomczyk (10), 20. Andy Priaulx (10), 21. Edoardo Mortara (3), 22. Pascal Wehrlein (3).
Teamwertung.
1. Audi Sport Team Phoenix (161 Punkte), 2. BMW Team RBM (148), 3. STIHL / AMG Mercedes (147), 4. BMW Team Schnitzer (112), 5. Audi Sport Team Abt Sportsline (103), 6. EURONICS / THOMAS SABO Mercedes AMG (95), 7. BMW Team MTEK (89), 8. Audi Sport Team Abt (67), 9. stern / AMG Mercedes (24), 10. BMW Team RMG (20), 11. Audi Sport Team Rosberg (19).
Herstellerwertung.
1. BMW (369 Punkte), 1. Audi (347), 3. Mercedes-Benz (266).
Rennkalender 2013.
5. Mai – Hockenheim (DE), 19. Mai - Brands Hatch (GB), 2. Juni – Spielberg (AT), 16. Juni – Lausitzring (DE), 14. Juli – Norisring (DE), 4. August – Moskau (RU), 18. August – Nürburgring (DE), 15. September – Oschersleben (DE), 29. September – Zandvoort (NL), 20. Oktober – Hockenheim (DE). 

Quelle: BMW
 

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