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Wednesday, October 23, 2013

Honda auf der Tokyo Motor Show 2013 - Konzepte der Zukunft

Honda S660 Concept auf der Tokio Motor Show. Foto: Honda



 Mit einer Fülle an Neuheiten präsentiert sich Honda auf der 43. Tokyo Motor Show 2013. Neben der einzigartigen Produktvielfalt von Autos, Motorrädern und Power-Produkten werden interessante Konzept-Studien auf dem Honda-Stand gezeigt. Die diesjährige Messe öffnet für das Publikum vom 23. November bis 1. Dezember im Tokyo Big Sight ihre Pforten, die Pressetage finden am 20. und 21. November 2013 statt.

Höhepunkte im automobilen Bereich sind das offene, sportliche Microcar Honda S660 CONCEPT, die Weltpremiere des URBAN SUV CONCEPT in der endgültigen und serienreifen Version, sowie die Japan-Premiere des innovativen NSX CONCEPT – der neue Supersportwagen, der die sportliche Tradition des Hauses fortführen wird.

Unter dem Motto „Harmonie mit dem Menschen“ wurde der neue UNI-CUB entwickelt, der ebenfalls auf der japanischen Messe zu sehen ist. Das elektrisch angetriebene Einrad hat einen bequemen Sattel und wird intuitiv durch die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert. Mit der Weltpremiere des Mini-Fahrzeugs N-WGN präsentiert Honda das vierte Mitglied der N-Serie mit großzügigem Raumangebot bei geringen Abmessungen. Abgerundet wird der Messeauftritt in der japanischen Hauptstadt von den beiden brandneuen Modellen Accord Plug-in Hybrid sowie dem Fit (Jazz), ausgerüstet mit der neuen, effizienten Motor- und Antriebsgeneration „Earth Dreams Technology“.

Unter der Vielzahl an neuen Motorradmodellen ist der DUNK ein Messehighlight. Der neu gestylte Roller wurde für den japanischen Markt konzipiert und verfügt über einen neuentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Motor mit einem Hubraum von 50 cm3.

Die Honda-Highlights von Tokio im Überblick
Rennwagen

RA271

Hondas erster Formel 1-Rennwagen aus dem Jahr 1964 debütierte in der Formel1-Weltmeisterschaft.

Andere Modelle

MC-β

Ein elektrisch betriebenes Microfahrzeug für Kleinunternehmen und kurze Strecken. Das Fahrzeug wird in Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen eingesetzt und wird im Rahmen der SMART MOBILITY CITY 2013 auf der Messe ausgestellt.

Sports 360

Der Sports 360 ist das erste Automobil in der Firmengeschichte von Honda und wurde 1962 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Der zweitürige Kleinwagen, der in der japanischen Hauptstadt als Replika steht, bildete die Basis für den S500 – Hondas erster Sportwagen. Mit den nachfolgenden Modellen S600 und S800 ging Honda in die Großserienproduktion.

Motorräder

Serien-Modelle:

DUNK

CB1300 Super BOL D’OR

CB400 Super BOL D’OR

CB400 Super Four

CBR250R

Konzept-Modelle:

DUNK Custom Concept

Cross Cub Custom Concept

Racing-Motorräder

RC142

Hondas erste Maschine beim Rennen bei dem Isle of Man TT aus dem Jahr 1959. Das Replika-Modell verfügt – wie das Original – über einen Motor mit einem Hubraum von 125 cm3.

RC213V

Der Rennbolide wurde 2013 bei der MotoGP-Weltmeisterschaft eingesetzt.

CRF450 Rally

Diese Maschine feiert ihr Debüt 2014 bei der Rallye Dakar, die durch Argentinien, Bolivien und Chile führt.

CBR250R

Sportliches Einstiegsmodell mit passionierten Racing-Eigenschaften.

Sonstiges

Super Cup C 100: Das erste Modell der Super Cup 50 wurde im Jahr 1959 produziert.

Power-Produkte

F90 Fräse

Hondas erste vollwertige, schwere Fräse mit luftgekühltem Dieselmotor. Dieses Modell wurde im Jahr 1966 eingeführt.

Miimo

Der Roboter-Rasenmäher wurde exklusiv für den europäischen Markt entwickelt.

Honda Robotics

Der brandneue UNI-CUB

ASIMO

Quelle: Honda

Tuesday, October 22, 2013

Honda gewinnt die Rallye Marokko

Paulo Goncalvez feiert den WM-Titel. Foto: Honda


 Eine Premiere die ihresgleichen sucht: Mit der neu entwickelten Honda CRF450 Rally hat der Portugiese Paulo Goncalvez die Rallye Marokko gewonnen und damit den Weltmeister-Titel (FIM Rallye Weltmeisterschaft / insgesamt waren es sechs WM-Läufe weltweit) eingeheimst.

Paulo Goncalvez (Portugal) feiert den WM-Titel
Honda Teamkollege Joan Barreda (Spanien) beendete die Rallye auf Rang Drei. Damit gewinnt Honda fünf von sechs Etappen und hat drei Fahrer unter den Top-Five, denn Platz fünf ging an Sam Sunderland (Großbritannien).

Alle Fahrer sind Mitglieder des Teams HRC (Honda Racing Corporation), Goncalvez und Barreda werden dabei vom deutschen Rennstall Speedbrain gemanagt.

Das erfolgreiche Honda Team (v.l.n.r.): HRC Rallye Chef Katsumi Yamazaki (3. v.l.), Speedbrain Teamchef Wolfgang Fischer und die Honda CRF450 Rally Piloten Helder Rodrigues, Joan Barreda und Paulo Goncalvez.

Weltmeister Paulo Goncalvez: „Fantastisch, ich habe das Rennen und den WM- Titel gewonnen. Das ist großartig, für mich und das Speedbrain Team. Zusammen war das ein tolles Teamwork. Ich möchte auch Joan Barreda danken, der mich auf den Etappen super unterstützt hat. Ohne ihn wäre es schwierig gewesen, den Titel zu gewinnen.“

Katsumi Yamazaki, HRC Rallye Chef: „Das Rennen war fantastisch und aufregend zugleich. Ein riesiger Erfolg für Honda und die neue CRF450 Rally. Ich bin sehr stolz auf das Team. Nicht nur auf die Fahrer, sondern auch auf die Mechaniker, die Ingenieure, auf jeden – ich bin sehr glücklich.“


Auf der CRF450 Rally: Paulo Goncalvez in Aktion

Die Rallye Marokko war dabei die Generalprobe für die Rallye Dakar, die vom 5. bis 18. Januar 2014 durch Südamerika führt. Auf der Honda CRF450 Rally werden für HRC Helder Rodrigues (Portugal), Sam Sunderland (Großbritannien), Joan Barreda (Spanien), Paulo Goncalvez (Portugal) und Javier Pizzolito (Argentinien) teilnehmen.

Quelle: Honda

Sunday, October 20, 2013

Tissot Australien Grand Prix

Stefan Bradl konnte wegen eines Knöchelbruchs diesmal leider nicht dabei sein. Foto: Honda



Phillip Island, die selbstgemachte Heimat des australischen Motorsports, ist von Motorrennsport-Tradition durchtränkt: In den zwanziger Jahren wurden dort auf öffentlichen Straßen die ersten Auto-Rennen gefahren. Die ersten Motorradrennen fanden 1931 statt, und eine feste Rennstrecke wurde 1956 gebaut. Die Strecke wurde in den späten Siebzigern bzw. Anfang der Achtziger Jahre reparaturbedürftig. Im Jahr 1985 wurde die Strecke aufgekauft und im Wert von fünf Millionen AUS Dollar renoviert. Die MotoGP kehrte 1989 und 1990 nach Phillip Island zurück. 1997 konnte sich die Strecke wieder im Terminkalender etablieren.

Der Circuit ist umgeben von einer atemberaubenden Landschaft und einem wunderschönen Meerblick. Als eine der schnellsten Rennstrecken auf dem Kalender wird sie weiterhin für einige der spektakulärsten Rennen der MotoGP Saison sorgen.

Auswertung des Tissot Australien Grand Prix aus Deutscher Sicht:

Moto3™ Rennen, 23 Runden:
Von der tropischen Hitze Malaysias ging es nur eine Woche später ins kühle, rauhe Klima Phillip Islands nach Australien. Aber nicht nur das Klima war eine Umstellung für die Rennfahrer, auch die Strecke selbst hat es ihnen nicht leicht gemacht, denn sie beanspruchte wegen des neuen Asphalts die Reifen enorm. Rennen wurden eingekürzt, in der MotoGP gab es ein "Flag to Flag" Rennen, bei dem die Fahrer ihre Motorräder tauschen mussten, um so mit neuen Reifen die zweite Hälfte des Rennens gut zu überstehen.

Den Beginn machte auch heute wieder die kleinste Zylinderklasse der Motorrad Weltmeisterschaft, die Moto3. Alle Augen waren auf Jonas Folger (#94) gerichtet, der als bester Deutscher vom 2. Startplatz aus ins Rennen fuhr. Nach zwei Runden lag Folger nach einem ganz guten Start auf der vierten Position, schaffte es aber wieder sich nach vorn zu kämpfen. In der 16. Runde übernahm er die Führung. Acht Runden vor Zieleinlauf musste er diese wieder abgeben und übernahm sie in der letzten Runde noch einmal. Leider holte er in der letzten Kurve etwas weit aus und gab seinen Verfolgern die Chance an ihm vorbei zu fahren, was ihm die Führung kostete und er am Ende als Sechster über die Ziellinie kam.

Toni Finsterbusch (#9), der heute Morgen im Warm gestürzt war, wurde nach einem Start aus der 29. Position 23. Sein neuer Teamkollege Luca Grünwald (#43), der den verletzten Florian Alt (#66) beim Kiefer Racing Team ersetzt, startete aus der 27. Startposition und kam als 22. ins Ziel. Luca Amato (#21) wurde 28.

Der Deutsche WM-Rookie Philip Oettl (#65) hatte leider einen technischen Totalausfall, denn wegen eines Motorschadens konnte er erst gar nicht an den Start gehen und musste das Rennen in seiner Pit-Box aussitzen.

Fast hätte das Racing Team Germany sein erstes Podium in diesem Jahr nach Hause bringen können, denn Lokalmatador Jack Miller (#8, AUS) lag zeitweise auf dem dritten und sogar zweiten Rang. Leider konnte seine Honda den Angriffen der WM-Führenden nicht standhalten und er beendete das Rennen immerhin noch als guter Fünfter. Sein Teamkollege John McPhee (#17, GBR) kam als 17. an der Zielflagge vorbei und verpasste die WM-Punkte nur knapp.
Auch am anderen Ende der Welt war das Moto3-Podium wieder ein komplett spanisches mit Alex Rins (#42, SPA), Maverick Viñales (#25, SPA) und Luis Salom (#39, SPA).

Moto2™ Rennen, 13 Runden:
Das Moto2-Rennen war heute auf Phillip Island wegen der Reifenprobleme der letzten Tage nur 13 Runden lang. "Flag to Flag" ist in der Moto2-Klasse nicht möglich, da jeder Fahrer nur ein Motorrad zur Verfügung hat. Aber auch diese 13 Runden waren hart umfochten und mit Pol Espargaró (#40, SPA) als Rennsieger ging heute nach dem Ausfall von Scott Redding (#45, GBR), der sich bei einem Sturz im Qualifying das linke Handgelenk brach und daher nicht teilnehmen konnte, ein neuer WM-Führender hervor.

Unsere Landsmänner Sandro Cortese (#11) und Marcel Schrötter (#23) starteten das Rennen aus der siebten und 18. Position. Cortese konnte seine Position beim Start relativ gut halten und kam als Elfter aus der ersten Runde heraus. In Position elf beendete er dann auch das verkürzte Rennen. Marcel Schrötter wurde mit einem Frühstart gewertet und bekam eine Durchfahrtsstrafe, die er in der dritten Runde einlöste und durch die er am Ende nur 21. wurde.

Für den Schweizer Tom Lüthi (#12, SWI) war es ein erfolgreiches Rennen, denn er fuhr erneut aufs Podium, diesmal auf die zweite Position. Ein Sieg wäre laut Lüthi möglich gewesen, wenn das Rennen ein paar Runden länger gewesen wäre. Sein Landsmann Dominique Aegerter (#77, SWI) kam als Sechster ins Ziel.

Auf dem Moto2-Podium stand neben Pol Esparagró auf eins und Tom Lüthi auf zwei auch ein alter Bekannter vom Sachsenring, denn nach seinem Sieg im Juli auf der Deutschen Rennstrecke, fuhr Jordi Torres (#81, SPA) auf den dritten Rang.

MotoGP™ Rennen, 19 Runden:
Wie bereits erwähnt fand heute zum ersten Mal ein "Flag to Flag" Rennen unter trockenen Bedingungen statt. Durch die hohe Beanspruchung der Reifen wegen des neuen Asphalts mussten die MotoGP-Fahrer zwischen der neunten und zehnten Runde in ihre Pit-Garagen fahren und die Motorräder wechseln, um keinen Sturz zu riskieren. 

Jorge Lorenzo (#99, SPA), der von der Pole Position ins Rennen gestartet ist, kam gut weg und führte das Rennen an. Zu Beginn lieferte er sich einen starken Zweikampf mit Marc Marquez (#93, SPA), bis dieser fünf Runden vor Schluss die schwarze Flagge gezeigt bekam, da er nicht zur vorgesehenen Zeit in die Boxengasse fuhr, um sein Motorrad zu wechseln und sein Rennen damit beendet war. Dani Pedrosa (#26, SPA), der etwas zu schnell in die Boxengasse gefahren war, musste sich eine Position zurück fallen lassen, die er aber dann durch den Ausfall seines Teamkollegen Marc Marquez wieder gut machen konnte. Er beendete das Rennen auf der zweiten Position. Durch den Ausfall von Marquez wurde heute auf Phillip Island auch noch keine WM-Entscheidung getroffen und es bleibt weiterhin spannend.

Hinter der Führungsgruppe kämpften Valentino Rossi (#46, ITA), Cal Crutchlow (#35, GBR) und Alvaro Bautista (#19, SPA) um den dritten und letzten Podiumsplatz. Den Kampf gewann haarscharf Valentino Rossi vor Cal Crutchlow. Das MotoGP-Podium von Phillip Island bestand demnach also aus Jorge Lorenzo auf eins, Dani Pedrosa auf zwei und Valentino Rossi auf drei.

Stefan Bradl (#6), der dieses Rennen durch seinen Knöchelbruch, den er sich in Malaysia beim letzten Grand Prix bei einem Sturz zugezogen hatte, leider aussitzen musste, hat sich als Co-Kommentator während des Moto2-Rennens bei SPORT1 versucht und hat seine Sache sehr gut gemacht. Beim nächsten Grand Prix in Japan, der Heimstrecke seines Arbeitgebers Honda, wird er sein Glück wieder versuchen und am Freitag hoffen, dass er das "Fit for the race" von den Ärzten des Medical Centers von Motegi bekommen wird. 

Ein weiterer Unterhaltungspunkt waren einige Paraderunden um die sensationelle Rennstrecke, die von den MotoGP Legenden Mick Doohan, Wayne Gardner und Casey Stoner durchgeführt wurde. Casey Stoner wurde außerdem diese Woche von Carmelo Ezpeleta (CEO Dorna Sports) in die "MotoGP Hall of Fame" aufgenommen und erhielt diese Ehrung auf seiner Heim-Rennstrecke.
Das nächste Rennen ist der Motorrad Grand Prix von Japan, der in nur einer Woche, am 27. Oktober in Motegi stattfindet. Dieser beendet den Ausflug auf die fernen Kontinente und ist das letzte von drei aufeinander folgenden Rennen am anderen Ende der Welt.

Was die Fahrer zu sagen hatten:
Jonas Folger: „Das war eine schwierige Situation heute. Wir hatten ein tolles Renn-Wochenende. Ich konnte das Rennen lang anführen, aber ich konnte nicht richtig wegfahren, da auf Phillip Island der Windschatten eine große Rolle spielt. Der Zwischenfall mit Salom am Ende des Rennens ist wirklich ärgerlich. Ich war da ein bisschen in der Zwickmühle, konnte weder vor noch zurück und wollte keinen Crash riskieren, deshalb musste ich aufmachen, was mich natürlich einige Positionen und auf jeden Fall die Führung gekostet hat. Trotzdem muss ich sagen, dass es ein tolles Wochenende war. Mein Team hat alles gegeben und dieses Rennen hat mir ein Stück weit auch mein Selbstvertrauen wieder gestärkt.“ (Quelle: SPORT1-Liveinterview)

Toni Finsterbusch: "Nach dem Vorfall im WarmUp haben wir glaube ich das Beste draus gemacht. Da ist mir Antonelli hinten reingefahren und im Rennen hatte ich dann Schmerzen im Rücken und im linken Bein. In der Gruppe in der ich mich befand konnte ich zwar leicht mithalten aber ich wollte mich in die Kämpfe nicht einmischen da ich wusste, dass ich mich auf dem Motorrad nicht so gut bewegen kann. Am Ende habe ich noch versucht aus dem Windschatten an Luca und (Eric) Granado vorbeizugehen, aber das hat nicht mehr geklappt." (Quelle: Kiefer Racing Moto3)

Luca Grünwald: „Am Start machte ich einen Fehler und schaltete die Launch Control nicht ein. Deshalb war der Start wahrscheinlich ein bisschen schlechter, aber soweit noch ok. In der ersten Runde konnte ich nichts gutmachen weil es irgendwie komplett chaotisch war. Daher war ich dann weit hinten. Bis ich dann durch die Leute vor mir durch war ging vorne ein Loch zur nächsten Gruppe auf. Dann bekam ich ein wenig chattering in den langen Linkskurven, warum das so war weiß ich noch nicht. Das machte das Ganze aber schwierig. Deshalb konnte ich mich von der Gruppe auch nicht lösen. Nächstes Mal brauche ich unbedingt einen besseren Start und ohne das chattering kann ich mich auch im Rennen noch steigern. Es war gut mal wieder so ein langes Rennen zu fahren und es war schön, dass ich hier überhaupt mitfahren konnte. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen bedanken die das ermöglicht haben.“ (Quelle: Kiefer Racing Moto3)

Sandro Cortese: „Schade, das ist zwar mein zweitbestes Ergebnis in der Moto2. Aber es wäre heute mehr drinnen gewesen. Ich hätte auf Platz 8 oder 9 landen können. Ich will nicht träumen. Aber mit Terol hätte ich mithalten können. Zarco ist auch noch gestürzt. Wir haben nach dem Warm-up alles ausgetauscht, aber es war beim Rausfahren zur Besichtigungsrunde genau das gleiche Problem. Im Teillastbereich gab es Aussetzer. Bei Halbgas ist das Motorrad immer ausgegangen, wenn ich Gas gegeben habe, ist es wieder richtig gelaufen. Ich habe herausgeholt, was möglich war. Ich habe alles getan, um bestmögliche Rundenzeiten zu fahren. Aber ich konnte die Vorderleute nicht angreifen, ich konnte mich nur nach hinten bestmöglich absichern. West ist am Schluss noch vorbeigeschlüpft. Aber für diesen Defekt kann ich niemanden im Team verantwortlich machen. Ich habe mich hier drei Tage lang echt wohl gefühlt. Ich habe aber das Warm-up wegen dieses Problems abbrechen müssen. Und wir haben nachher alles gewechselt, was wir wechseln durften. Das Komische war, bei Vollgas hat es funktioniert, beim Zumachen kamen die Aussetzer. Sehr enttäuschend. Ich habe viel mehr erwartet." (Quelle: Günther Wiesinger www.speedweek.com)

Marcel Schrötter: „Ich weiß leider selber nicht, was da passiert ist. Einige Fahrer vor mir hatten einen Frühstart, ich denke, dass ich dadurch auch losgefahren bin. So etwas ist mir vorher noch nie passiert und ich ärgere mich natürlich. Das ganze Wochenende war schon der Wurm drin. Das Pech hat uns verfolgt, denn ich hatte ja auch den heftigen Sturz im Training. Wenn ich mir dann noch anschaue, welche Fahrer heute so in die Punkte gefahren sind, dann weiß ich, dass wir heute wieder sehr viele Punkte verschenkt haben. Das ist ärgerlich. Ich versuche mich nun auf das Rennen in Japan zu konzentrieren und dieses hier zu vergessen.“ (Quelle: Marcel Schrötter)

Wertetabelle nach dem 16. Grand Prix Rennen der Saison 2013:
Fahrer
GP Qualifikation
GP Rennen
Gesamt-Punkte
WM-Stand
Jonas Folger #94
2.
6.
147
5.
Phillip Oettl #65
20.
-
24
18.
Toni Finsterbusch #9
29.
23.
0

Florian Alt #66
-
-
0                         
Luca Amato #21
Luca Grünwald #43
30.
27.
28.
22.
0
0







Sandro Cortese #11
7.
11.
18
21.
Marcel Schrötter #23
18.
21.
29
17.





Stefan Bradl #6
-
-
135
6.
Quelle: SRM

Friday, October 18, 2013

Hondas neuer Formel 1-Motor erwacht zum Leben




Erster ‚Schrei‘ des neugeborenen Triebwerks


Zum Honda F1-Triebwerk-Sound: http://youtu.be/431h20gvm3M

 Honda hat heute eine Audio-Aufnahme von seinem neuen F1-Motor veröffentlicht, der vor kurzem zum ersten Mal angelassen wurde. Das Triebwerk wird für die Formel 1-Saison 2015 entwickelt, in der Honda gemeinsam mit McLaren teilnehmen wird.
Manabu Nishimae, Präsident von Honda Motor Europe Ltd., kommentierte den großen Moment: „Es ist aufregend den ersten ‚Schrei‘ unseres neugeborenen Formel 1-Motors zu hören. Unsere Ingenieure arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung und wir freuen uns alle schon auf den Saisonstart 2015.“

Honda ist für die Entwicklung, Produktion und Bereitstellung des Antriebs inklusive Motor und Energierückgewinnung zuständig. McLaren verantwortet die Entwicklung und Produktion des Chassis und übernimmt die Leitung des neuen Teams – McLaren Honda.

Ab 2014 verlangt das neue F1-Reglement den Einsatz von 1,6-Liter-V6-Motoren mit Turbolader, Direkteinspritzung und Energierückgewinnungssystemen. Die Gelegenheit, die Entwicklung dieser Antriebstechnologien während des Rennbetriebs vorantreiben zu können, hat wesentlich zu der Entscheidung von Honda beigetragen, in die Formel 1 zurückzukehren. Seit jeher hat Honda mit Leidenschaft daran gearbeitet, die Effizienz von Verbrennungsmotoren zu steigern – etwa durch die Entwicklung von Hybridantrieben oder anderen Motormanagementlösungen. Dank des neuen Reglements wird die Teilnahme an der Formel 1 weitere Fortschritte in diesen Bereichen hervorbringen.

Quelle: Honda

Saturday, October 12, 2013

Honda zeigt zukunftsweisende Technologien auf dem 20. ITS Weltkongress Tokio 2013

Quelle: Honda



 Unter dem globalen Leitgedanken „Safety for Everyone“ engagiert sich Honda mit innovativen Sicherheitstechnologien für eine unfallfreie Gesellschaft. Demzufolge legt Honda auf dem ITS (Intelligent Transportation Systems) Weltkongress den Focus auf eine automatisierte Mobilität. Das internationale Symposium findet dieses Jahr in Tokio statt und öffnet am 14. Oktober 2013 seine Tore.

Um Unfälle schon im Ansatz zu vermeiden, präsentiert Honda auf dem Weltkongress in Tokio eine intelligente Vernetzung von Assistenzsystemen. Die zukunftsweisenden Technologieträger basieren auf einem interaktiven Dialog und moderner Sensortechnologie die Autos, Motorräder sowie der Erkennung von Fußgängern und der Infrastruktur dient und sie miteinander verbindet. Die neuen Technologieträger erhöhen die Sicherheit enorm – ohne Einschränkungen bei Fahrspaß und Mobilität.

Zu den intelligenten Systemen, die Honda auf der ITS in Tokio vorstellt, gehört eine hochkomplexe Demonstration von sicherem, autonomem Fahren, das bequeme und zugleich kostengünstige automatisches Valet Parkservice-System sowie Fahrsimulatoren für Motorrad und Auto, die mit neuester Kommunikationstechnologie ausgestattet sind. Die zukunftsweisenden Honda-Technologien im Einzelnen:

Demonstration: Autonomes Fahren

Sicher und komfortabel ans Ziel gelangen. Hierzu hat Honda ein Fahrzeug mit autonomer Fahrtechnik ausgerüstet. Die sichere Fahrt basiert auf der unterstützenden Kommunikation zwischen Auto und Fußgängern sowie der drahtlosen Kommunikation zwischen Autos, Motorrädern und anderen Verkehrteilnehmern. Auf der Demonstrationsrunde befährt das Fahrzeug eine schmale Straße selbstständig oder stoppt – dank automatischer Fußgänger-Erkennung über die integrierten Kameras – das Fahrzeug autonom ab. Zudem erkennt die intelligente Technik an Bord via Radar-Sensorik parkende Fahrzeuge oder leitet während der Fahrt einen vollautomatischen und gefahrlosen Spurwechsel ein, sobald der rückwärtige Verkehr dieses zulässt.

Automatischer Valet Parkservice

Einfach und effizient: Beim automatischen Valet Parkservice ist das Fahrzeug kostengünstig mit einem WLAN und einer herkömmlichen Rückfahrkamera ausgerüstet, eine weitere kostspielige Steuerungstechnik ist nicht erforderlich. Stellt der Fahrer sein Fahrzeug ab, findet es in einem Parkhaus automatisch einen freien Platz und parkt selbsttätig ein. Hierbei nutzt das komfortable und äußerst bequeme System die drahtlose Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und einer Reihe von weiteren Kameras, die innerhalb des Parkhauses positioniert sind.

Motorrad- und Auto-Fahrsimulatoren

Ein weiteres Sicherheits-Feature ermöglicht Honda den Besuchern des Weltkongresses mittels Fahrsimulatoren auf dem Motorrad und im Auto einmal selbst zu erleben. Die Fahrzeuge sind, neben einer drahtlosen Kommunikation, mit Kamera- und Radarsensoren ausgestattet. Mittels der gesammelten Informationen wird das sichere Fahren über Kreuzungen bei schlechter Sicht oder beim Rechtsabbiegen unterstützt und eindrucksvoll demonstriert. Darüber hinaus leitet das System über die Verbindung zu einem Server das Fahrzeug um Verkehrsstaus – wo häufig ein plötzliches Bremsen auftritt – oder anderen Gefahrenquellen sicher herum.



Über den 20. ITS Weltkongress Tokio 2013:

Thema: „Open ITS to the Next“

Datum: 14. bis 18. Oktober 2013

Ort: Tokio Big Sight

Webseite: www.itsworldcongress.jp

Quelle: Honda
 

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