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Sunday, October 27, 2013

BMW Motorsport News

Timo Glock auf dem Hockenheimring. Foto: BMW

Ob in der DTM, in der American Le Mans Series oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.


DTM: Glock auf den Spuren von Häkkinen.

Eine Woche ist seit dem ersten DTM-Sieg von Timo Glock (DE) vergangen. Der BMW Team MTEK Pilot hat zum Abschluss seiner Rookie-Saison in Hockenheim (DE) im DEUTSCHE POST BMW M3 DTM triumphiert und damit als erster ehemaliger Formel-1-Pilot seit Mika Häkkinen (FI) beim Rennen in Mugello (IT) 2007 ein DTM-Rennen gewonnen.

Drei Fragen an… Timo Glock.

Timo, können Sie sich noch erinnern, wann und wo sie vor dem DTM-Finale in Hockenheim zum letzten Mal ganz oben auf dem Podium gestanden haben?

Timo Glock: „Das müsste 2007 das Saisonfinale der GP2 in Valencia gewesen sein, also ziemlich lange her. Umso glücklicher bin ich, dass es schon in meiner ersten Saison in der DTM geklappt hat.“

Sie sind der erste ehemalige Formel-1-Fahrer seit Mika Häkkinen, der in der DTM gewinnen konnte. Was bedeutet Ihnen das?

Glock: „Es ist sehr schön und ehrenwert, dass die Leute das vergleichen. Ich bin einfach unheimlich glücklich, dass ich mit meinem Sieg in Hockenheim den Fluch der Formel-1-Fahrer etwas entgegentreten konnte.“

Glauben Sie, zum Ende der Debütsaison mit dem BMW Team MTEK den Durchbruch in der DTM geschafft zu haben?

Glock: „Ich denke, dass wir uns zum Ende hin in allen Bereichen sehr stark verbessert haben, aber auch wissen, wo noch unsere Schwächen sind. Daran werden wir arbeiten. Es ist schön für das ganze Team, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Das bringt nochmal zusätzlich Motivation. 2014 wird ein neues Jahr, in dem wir von Anfang an konstant in die Punkte fahren wollen.“

---

VLN: Alzen/Wlazik/Kentenich beim Finale auf dem Podium.

Der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 2 von Uwe Alzen (DE), Philipp Wlazik (DE) und Niclas Kentenich (DE) hat das letzte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) mit einem Podestplatz beendet. Das Trio kam beim 38. DMW Münsterlandpokal nach vier Stunden auf dem dritten Rang ins Ziel. Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE) und Stefan Aust (DE) erreichten im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 125 den siebten Platz. Zum Ende der Saison feierten die BMW Sports Trophy Teams noch einmal acht Klassensiege. Rolf Derscheid (DE) und Michael Flehmer (DE) sicherten sich in ihrem BMW 325i den Gesamtsieg in der VLN Produktionswagen Trophäe.

BMW Motorsport gratuliert Vettel zum vierten WM-Titel in der Formel 1.

Sebastian Vettel (DE) hat beim Großen Preis von Indien zum vierten Mal in Folge die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen. Vier Titel in Serie hatten vor ihm lediglich Juan Manuel Fangio (AR) und Michael Schumacher (DE) erreicht. Vettel begann seine Motorsport-Karriere wie zahlreiche weitere aktuelle Formel-1-Fahrer als BMW Junior und gewann 2004 die Formel BMW ADAC Meisterschaft. Auch heute noch bildet BMW im Rahmen des Formel BMW Talent Cup erfolgreich junge Nachwuchsrennfahrer aus. Sein Formel-1-Debüt, bei dem er auf Anhieb punkten konnte, feierte Vettel 2007 in Indianapolis (US) beim BMW Sauber F1 Team. „Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Vettel zu seinem vierten WM-Titel in Folge. Er entwickelt sich immer mehr zu einem der Größten in diesem Sport“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Sein großes Talent war schon in seinen Jahren als BMW Junior deutlich erkennbar. Seine 18 Siege in 20 Rennen während der Saison 2004 in der Formel BMW sind bis heute unerreicht. Wir freuen uns, dass wir Sebastian auf dem Weg zum Formel-1-Weltmeister unterstützen und begleiten konnten. Er ist noch heute mit BMW Motorsport freundschaftlich verbunden.“

Farfus absolviert BMW Frankfurt Marathon erfolgreich.

Augusto Farfus (BR) hat nur eine Woche nach dem Ende der DTM-Saison bewiesen, dass Rennfahrer über eine außerordentliche körperliche Fitness verfügen. Der BMW Team RBM Pilot, der in der abgelaufenen DTM-Saison drei Siege gefeiert und Platz zwei in der Fahrerwertung belegt hatte, nahm am BMW Frankfurt Marathon teil und kam nach 3:47,18 Stunden ins Ziel.

Quelle: BMW

Sunday, October 20, 2013

Timo Glock feiert beim Saisonfinale seinen ersten DTM-Sieg – BMW verteidigt Herstellertitel

Timo Glock heißt der Gewinner. Foto: BMW


Timo Glock (DE) heißt der große Gewinner des Regen-Krimis beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim (DE). Der BMW Team MTEK Pilot fuhr bei schwierigen Bedingungen vom vierten Startplatz ein starkes Rennen und überquerte nach 41 Runden in seinem DEUTSCHE POST BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Damit sicherte der ehemalige Formel-1-Pilot Glock dem BMW Team MTEK in seinem erst zehnten DTM-Rennen den ersten Sieg. Bruno Spengler (CA) schaffte als Dritter in seinem BMW Bank M3 DTM ebenfalls den Sprung auf das Podium. Andy Priaulx (GB, Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM) und Dirk Werner (DE, SAMSUNG BMW M3 DTM) sammelten auf den Plätzen sechs und acht ebenfalls Punkte, so dass BMW in der Herstellerwertung noch den ersten Platz übernahm und seinen Titel aus der Comeback-Saison 2012 verteidigen konnte. Im Gesamtklassement stehen für BMW 369 Zähler zu Buche. Audi folgt auf Rang zwei mit 347 Punkten, Mercedes bringt es auf 266 Zähler.

Augusto Farfus (BR) hatte Pech: Der BMW Team RBM Pilot fiel in der ersten Runde nach einer Kollision und dem folgenden Dreher weit zurück und verpasste als Elfter in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM knapp die Punkteränge. Sein Teamkollege Joey Hand (US) sah im BMW M3 DTM auf Position 20 die Zielflagge. Das BMW Team RBM beendet mit diesem Ergebnis seiner beiden Piloten die Saison mit 148 Punkten auf dem zweiten Platz der Teamwertung. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Zubehör M3 DTM) und Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M3 DTM) kamen nach einem schwierigen Rennen auf den Plätzen 19 und 21 in die Wertung.

Bereits vor dem Rennen hatte Mike Rockenfeller (DE, Audi) als DTM-Champion 2013 festgestanden. Farfus belegte in der Fahrerwertung mit 116 Punkten den zweiten Platz, Spengler verbesserte sich dank des dritten Platzes beim Finale auch im Gesamtklassement noch auf Rang drei (82 Punkte). Mit 49 Zählern und dem achten Platz schloss Wittmann sein erstes Jahr in der DTM als bester Rookie ab. In der Wertung für die schnellsten Boxenstopps feierte das BMW Team Schnitzer den souveränen Gesamtsieg.

BMW Motorsport blickt in der zweiten DTM-Saison nach dem Comeback im vergangenen Jahr auf fünf Siege zurück – kein anderer Hersteller konnte so viele Erfolge verbuchen. Drei Mal stand Farfus ganz oben auf dem Podium (Hockenheim I, Oschersleben, Zandvoort), je einmal triumphierten Spengler (Spielberg) und Glock (Hockenheim II). Die vier Polepositions gingen an Spengler (Spielberg, Hockenheim II), Farfus (Nürburgring) und Wittmann (Zandvoort). Dazu kamen vier schnellste Rennrunden durch Wittmann (Spielberg, Zandvoort), Farfus (Hockenheim I) und Hand (Oschersleben). In den zehn Rennen der Saison stand zwölf Mal ein BMW Fahrer auf dem Podium.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Das war ein unglaublich packendes Saisonfinale mit einem für uns großartigen Ausgang. Wir haben ein sensationelles Rennen von Timo Glock und dem BMW Team MTEK gesehen – es war an Spannung kaum zu überbieten. Timo hat seine Nervenstärke bewiesen. In seinem zehnten DTM-Rennen der erste Sieg, das zweite Podium des Jahres: Insgesamt war es ein tolles Debütjahr für Timo. Auch Bruno Spengler und Andy Priaulx sind ein tolles Rennen gefahren, Dirk Werner ist ebenfalls noch in den Punkten gelandet. Dank der guten Mannschaftsleistung haben wir am Ende noch den ersten Platz in der Herstellerwertung belegt. Das ist ein toller Abschluss einer für uns teilweise nicht ganz einfachen Saison. Am Schluss haben wir fünf Siege und vier Polepositions auf der Habenseite, dazu den Gewinn der Herstellerwertung, Platz zwei in der Teamwertung, den inoffiziellen ‚Rookie of the Year‘ Titel und die schnellste Boxencrew vom BMW Team Schnitzer – damit können wir zufrieden sein. Außerdem konnten wir den BMW M3 vor einer tollen Kulisse mit seinem 51. Sieg aus der DTM verabschieden. Trotz des schlechten Wetters waren viele Zuschauer vor Ort. Das ist sehr schön zu sehen. Noch einmal Glückwunsch an ‚Rocky‘, Audi und das Phoenix-Team zum Gewinn der Fahrer- und Teamwertung.“

Daten und Ergebnisse Hockenheim:
Strecke / Datum
Hockenheimring, 20. Oktober 2013
Runde / Distanz
41 Runden, 4,547 km
Poleposition 2013
Bruno Spengler (CA, BMW)
Sieger 2013
Timo Glock (DE, BMW)
Schnellste Runde 2013
Christian Vietoris, 1:46,908 Minuten

Fahrer
SPE
WER
FAR
HAN
TOM
PRI
WIT
GLO
Nation
CA
DE
BR
US
DE
GB
DE
DE
Nummer
1
2
7
8
15
16
21
22
Team
BMW Team Schnitzer
BMW Team Schnitzer
BMW Team RBM
BMW Team RBM
BMW Team RMG
BMW Team RMG
BMW Team MTEK
BMW Team MTEK
Freies Training
3.
1.
18.
16.
10.
12.
4.
5.
Qualifying
1.
2.
10.
22.
11.
3.
6.
4.
Rennen
3.
8.
11.
20.
  19.
6.
21.
1.
Punkte 2013
82
30
116
32
10
10
49
40
Aktuelle Platzierung
3.
13.
2.
12.
19.
20.
8.
9.

DTM-Wertungen nach 10 von 10 Rennen.
Fahrerwertung.
1. Mike Rockenfeller (142 Punkte), 2. Augusto Farfus (116), 3. Bruno Spengler (82), 4. Christian Vietoris (77), 5. Robert Wickens (70), 6. Gary Paffett (69), 7. Mattias Ekström (68), 8. Marco Wittmann (49), 9. Timo Glock (40), 10. Timo Scheider (37), 11. Jamie Green (35), 12. Joey Hand (32), 13. Dirk Werner (30), 14. Adrien Tambay (30), 15. Roberto Merhi (26), 16. Daniel Juncadella (21), 17. Miguel Molina (19), 18. Filipe Albuquerque (16), 19. Martin Tomczyk (10), 20. Andy Priaulx (10), 21. Edoardo Mortara (3), 22. Pascal Wehrlein (3).
Teamwertung.
1. Audi Sport Team Phoenix (161 Punkte), 2. BMW Team RBM (148), 3. STIHL / AMG Mercedes (147), 4. BMW Team Schnitzer (112), 5. Audi Sport Team Abt Sportsline (103), 6. EURONICS / THOMAS SABO Mercedes AMG (95), 7. BMW Team MTEK (89), 8. Audi Sport Team Abt (67), 9. stern / AMG Mercedes (24), 10. BMW Team RMG (20), 11. Audi Sport Team Rosberg (19).
Herstellerwertung.
1. BMW (369 Punkte), 1. Audi (347), 3. Mercedes-Benz (266).
Rennkalender 2013.
5. Mai – Hockenheim (DE), 19. Mai - Brands Hatch (GB), 2. Juni – Spielberg (AT), 16. Juni – Lausitzring (DE), 14. Juli – Norisring (DE), 4. August – Moskau (RU), 18. August – Nürburgring (DE), 15. September – Oschersleben (DE), 29. September – Zandvoort (NL), 20. Oktober – Hockenheim (DE). 

Quelle: BMW

Saturday, October 19, 2013

Titelentscheidung erst im letzten Rennen der Saison

Porsche Carrera Cup Deutschland, 16. Lauf, Hockenheim. Foto




Stuttgart. Im Porsche Carrera Cup Deutschland bleibt es spannend bis zum Schluss, denn die Titelentscheidung fällt erst am Sonntag. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg siegte Christian Engelhart (D/Konrad Motorsport) im 450 PS starken Porsche 911 GT3 Cup vor Tabellenführer Kévin Estre (F/Attempto Racing) und Nicki Thiim (DK/Attempto Racing). Estre liegt damit mit 229 Punkten an der Spitze der Gesamtwertung vor Engelhart mit 221 Zählern. Da im 17. und letzten Saisonlauf am Sonntag noch 20 Punkte vergeben werden, besitzt der Drittplatzierte Thiim (203 Punkte) nun keine Chancen mehr auf den Titel. „Für das letzte Rennen wird es unglaublich spannend, denn ich stehe auf der Pole-Position und Christian auf dem zweiten Startplatz direkt neben mir“, erklärte Estre. „Mit meinem dritten Sieg habe ich genügend Selbstvertrauen, um Champion zu werden“, sagte Engelhart.

Nach einem Gedenken an den am Dienstag verunglückten britischen Piloten Sean Edwards, der seit 2010 am Porsche Carrera Cup Deutschland teilnahm und bei einem privaten Fahrertraining auf dem Queensland Raceway in Australien tödlich verunglückte, ging das Starterfeld auf die Einführungsrunde. Als die Startampeln erloschen, konnte Thiim seine Pole-Position zunächst nutzen, doch nach einem Verbremser in Runde eins ging Engelhart an ihm vorbei. Dahinter entbrannte ein Positionskampf zwischen Thiim und Estre, den Estre im achten Umlauf für sich entscheiden konnte. Als Christopher Zoechling (A/Konrad Motorsport) in der zehnten Runde sein Fahrzeug mit einem Reifenschaden neben der Strecke abstellen musste, rückte das Safety-Car aus und das Rennen wurde nach Ablauf der Renndauer von 25 Minuten beendet.

Porsche-Junior Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport) ging vom 16. Startplatz ins Rennen und wurde Elfter. „Das Ergebnis ist okay. Jetzt setze ich meine Hoffnung allerdings auf das nächste Rennen, denn da starte ich von Platz drei und will unbedingt auf das Podium“, sagte de Phillippi. Alex Riberas (E/Attempto Racing powered by Motorvision) musste nach einem verpatzen Qualifikationstraining von Startplatz 36 antreten und beendete das Rennen auf Rang 18: „Für meine Ausgangsposition ist das Ergebnis nicht so schlecht. Ich konnte viel überholen und gehe selbstbewusst in das Rennen am Sonntag.“

Eine Entscheidung fiel bereits in der B-Wertung, die sich Rolf Ineichen (CH/Konrad Motorsport) vor Dominic Jöst (D/Attempto Racing) sichern konnte. Ineichen ist damit neuer Amateur-Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Der 17. Saisonlauf des Porsche Carrera Cup Deutschland wird am Sonntag um 10 Uhr über 18 Runden (82,332 Kilometer) ausgetragen und live auf www.porsche.com übertragen.

Rennergebnis 16. Lauf:
1. Christian Engelhart (D/Konrad Motorsport)
2. Kévin Estre (F/Attempto Racing)
3. Nicki Thiim (DK/Attempto Racing)
4. Philipp Eng (A/Logiplus MRS-Racing)
5. Jaap van Lagen (NL/FE Racing by Land-Motorsport)
6. Robert Lukas (PL/Förch Racing by Lukas Motorsport)
7. Jeffrey Schmidt (CH/Team Deutsche Post by Project 1)
8. Pieter Schothorst (NL/Team Bleekemolen)
9. Norbert Siedler (A/Aust Motorsport)
10. Jeroen Mul (NL/Team Bleekemolen)

Punktestand nach 16 von 17 Läufen:
Fahrer-Wertung
1. Kévin Estre (F/Attempto Racing), 229 Punkte
2. Christian Engelhart (D/Konrad Motorsport), 221
3. Nicki Thiim (DK/Attempto Racing), 203
4. Sean Edwards (GB/Team Deutsche Post by Project 1), 162
5. Norbert Siedler (A/Aust Motorsport), 158
6. Philipp Eng (A/Logiplus MRS-Racing), 156
7. Jaap van Lagen (NL/FE Racing by Land-Motorsport), 147
8. Robert Lukas (PL/Förch Racing by Lukas Motorsport), 134
9. Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport), 116
10. Jeffrey Schmidt (CH/Team Deutsche Post by Project 1), 97

Amateur-Wertung
1. Rolf Ineichen (CH/Konrad Motorsport), 264
2. Dominic Jöst (D/Attempto Racing), 225
3. Wolf Nathan (NL/FE Racing by Land-Motorsport), 178

Rookie-Wertung
1. Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport), 116
2. Jeffrey Schmidt (CH/Team Deutsche Post by Project 1), 97
3. Alex Riberas (E/Attempto Racing powered by Motorvision), 69

Teamwertung
1. Attempto Racing, 434
2. Konrad Motorsport, 306
3. Förch Racing By Lukas Motorsport 1, 259

Traumergebnis für BMW: Spengler startet in Hockenheim von der Poleposition

BMW Motorsport zeigt starke Leistung. Foto: BMW


BMW Motorsport hat beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim (DE) seine stärkste Qualifying-Leistung des Jahres gezeigt. Zum ersten Mal seit dem Comeback 2012 schafften vier BMW M3 DTM den Einzug in das Top-4-Einzelzeitfahren. Die Poleposition ging an Bruno Spengler (CA) vom BMW Team Schnitzer, der im BMW Bank M3 DTM eine Zeit von 1:33,443 Minuten fuhr und damit 0,303 Sekunden schneller war als sein Teamkollege Dirk Werner (DE) im SAMSUNG BMW M3 DTM.

Während Spengler die 16. Poleposition seiner DTM-Karriere feierte, jubelte Werner über den besten Startplatz seiner DTM-Laufbahn. Andy Priaulx (GB) am Steuer des Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM und Timo Glock (DE) im DEUTSCHE POST BMW M3 DTM machten auf den Plätzen drei und vier das großartige Gesamtergebnis für BMW auf dem Hockenheimring perfekt.

Insgesamt war es die 39. Poleposition für die Marke und die 30. für den BMW M3 bei seinem letzten DTM-Auftritt. Das BMW Team Schnitzer steht zum 13. Mal in seiner Historie ganz vorne in der DTM-Startaufstellung. Neben Werner konnten sich auch Priaulx und Glock über ihre bisher besten Startpositionen in der populären Tourenwagenserie freuen.

Mit sechs Fahrern in den Top-Ten hatte BMW Motorsport bereits zu Beginn des dritten Abschnitts gezeigt, dass mit dem BMW M3 DTM beim zehnten DTM-Rennwochenende des Jahres zu rechnen sein würde. Dieses Kunststück war den BMW Piloten zuvor bereits im Qualifying für das Rennen in Brands Hatch (GB) gelungen. Marco Wittmann (DE) wurde in seinem Ice-Watch BMW M3 DTM Sechster, Augusto Farfus (BR) startet im Castrol EDGE BMW M3 DTM von Position zehn.

Martin Tomczyk (DE) verpasste am Steuer des BMW M Performance Zubehör M3 DTM die Top-Ten als Elfter nur knapp. Ihm fehlten lediglich 52 Tausendstelsekunden zum Weiterkommen. Joey Hand (US) kam hingegen im BMW M3 DTM lediglich auf den 22. Platz. Das letzte Rennen des Jahres beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr. Der Fernsehsender ARD überträgt ab 13.15 Uhr live.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Das war ein absolut sensationelles Qualifying für uns, das beste seit unserem Wiedereinstieg in die DTM. Vier BMW in Q4, sieben BMW in den Top-11, Doppel-Pole für das BMW Team Schnitzer, die besten DTM-Qualifyings ihrer Karriere für Dirk Werner, Andy Priaulx und Timo Glock, die 16. Poleposition für Bruno Spengler: Ich bin einfach unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Außerdem ist es die 30. Poleposition für den BMW M3 in der DTM, und das bei seinem letzten Auftritt in dieser Serie. Dies ist natürlich eine sehr gute Ausgangsposition für das morgige Rennen, in dem es ja auch im Hinblick auf die Hersteller- und auch die Teamwertung noch um einiges geht. Dennoch erwarte ich einen spannenden Sonntag. Die Zeitabstände sind sehr gering, und das Rennen ist lang. Für uns geht es jetzt darum, für morgen die optimale Strategie zu finden und dann umzusetzen. Aber heute geht erst einmal der Glückwunsch an das gesamte Team.“

Charly Lamm (Teamchef BMW Team Schnitzer):

„Besser geht es nicht! Es macht mich unglaublich stolz, dass wir heute beide Autos in die erste Startreihe gebracht haben. Ich freue mich sehr für Bruno Spengler und Dirk Werner. Die vergangenen Rennen waren nicht gerade einfach für uns. Umso schöner ist es, dass wir uns auf diese Weise zurückmelden konnten. Insgesamt hat BMW hier ein fantastisches Qualifying-Ergebnis erreicht. Man merkt, wie sehr alle ihren Beitrag leisten wollen, den Herstellertitel zu gewinnen. Der erste Schritt ist gemacht. Aber wir werden nicht abheben, sondern uns konzentriert auf das Rennen vorbereiten.“

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Platz 1):

„Nach den zuletzt schwierigen Rennen fühlt sich diese Poleposition besonders gut an. Mein Team hat nie zurückgesteckt, sondern immer weitergearbeitet, um wieder nach oben zu kommen. Daher ist es einfach unglaublich, dass ich in Hockenheim wieder auf Startplatz eins stehe. Insgesamt haben wir für BMW ein sensationelles Mannschaftsergebnis erzielt. Vier BMW auf den ersten vier Startplätzen, das hat es seit dem Comeback in der DTM so noch nicht gegeben. Das werden wir heute natürlich ein bisschen feiern, bevor wir uns voll und ganz auf das Rennen morgen konzentrieren. Das ist eine gute Ausgangsposition, um den Herstellertitel für BMW zu verteidigen.“

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer, Platz 2):

„Hockenheim scheint mir zu liegen. Hier habe ich meine bisher besten Resultate in der DTM erreicht. Das ist das erste Mal, dass ich in dieser Saison ins Q4 gekommen bin. Natürlich hätte ich gerne auf Startplatz eins gestanden, denn ich hatte in diesem Jahr nicht so oft die Chance auf die Poleposition. Trotzdem bin ich überglücklich über meinen zweiten Platz im Qualifying, vor allem, da die einzelnen Sessions immer sehr hart umkämpft waren. Auch für mein BMW Team Schnitzer ist dieser Tag sensationell. Dass gleich beide Fahrer auf den ersten beiden Startplätzen stehen, hat es seit dem Comeback von BMW in der DTM noch nicht gegeben. Wir sollten diesen Moment einfach genießen.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG, Platz 3):

„Es ist etwas ganz Besonderes, es zum ersten Mal in Q4 geschafft zu haben. Ich habe meinen Fahrstil radikal umgestellt. Ich bremse jetzt wieder mit dem rechten Fuß anstatt mit dem linken. Das hat mich auf Anhieb wieder auf das Niveau gehoben, das ich von mir gewohnt war. Wenn ich von Startplatz drei nicht in Richtung Podium schielen kann, von wo dann? Ich wünsche mir ein solides Rennen, will aber vor allem genug Punkte sammeln, damit BMW noch die Herstellerwertung gewinnen kann. Mit vier Fahrzeugen in den ersten beiden Startreihen haben wir gute Voraussetzungen.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Platz 4):

„Das ist ein Traumergebnis für BMW – vor allem im Hinblick auf die Herstellerwertung. Über meine eigene Leistung mit der Bestzeit in Q3 und Startplatz vier bin ich natürlich auch sehr glücklich. Ich freue mich sehr für das ganze Team. In Zandvoort und hier haben wir beim Set-up konsequent in eine Richtung gearbeitet. Das hat sich ausgezahlt. Jetzt freue ich mich auf morgen.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 6):

„Ein wenig enttäuscht bin ich schon über Platz sechs. Wenn du ein Rennen zuvor die Poleposition geholt hast, willst du immer das Maximale erreichen. Nach einem guten Start ins Qualifying hatte ich allerdings von Session zu Session mehr Probleme, den Speed auf die Strecke zu bekommen. Aber wir haben ein fantastisches Teamresultat erzielt. Sechs BMW sind unter den Top-10: Das ist unglaublich.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 10):

„BMW hat hier eine sehr starke Vorstellung geboten. Leider habe ich es nicht geschafft, das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Für das Rennen sollte es okay sein, aber im Qualifying kam ich auf den neuen Reifen nicht optimal zurecht. Trotzdem: Meine Saison war bisher ein Traum, daran ändert auch dieses Zeittraining nichts. Wir waren im Jahresverlauf gut unterwegs. Und morgen will ich die Saison mit einem guten Resultat abschließen.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 11):

„Platz elf ist im Vergleich zu meinen anderen Startplätzen in dieser Saison ganz gut, aber ich kann damit nicht zufrieden sein, wenn ich sehe, wie weit vorn meine BMW Kollegen stehen. Wir müssen weiter an uns arbeiten. Der Gewinn der Herstellerwertung für BMW ist mein großes Ziel für morgen. Hoffentlich kann ich meinen Teil dazu beitragen.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RMG, Platz 22):

„Ich wünschte, ich wüsste, was schief gelaufen ist, denn wir sind den ganzen Tag nicht zurechtgekommen. Das Auto ist vor allem in schnellen Kurven sehr nervös und schwierig zu fahren. Daran arbeiten wir, seit wir zum ersten Mal auf die Strecke gegangen sind. Meine Jungs vom BMW Team RBM haben alles versucht, um das Set-up hinzubekommen, aber es hat nicht geklappt. So habe ich mir das letzte Rennwochenende der Saison nicht vorgestellt. Aber ich werde im Rennen natürlich trotzdem alles geben.“

Daten und Ergebnisse Hockenheim:
Strecke / Datum
Hockenheimring, 20. Oktober 2013
Runde / Distanz
42 Runden, 4,547 km
Poleposition 2013
Bruno Spengler (CA, BMW)
Sieger 2012
Bruno Spengler (CA, BMW)
Schnellste Runde 2012
Gary Paffett (GB), 1:35,402 Minuten

Fahrer
SPE
WER
FAR
HAN
TOM
PRI
WIT
GLO
Nation
CA
DE
BR
US
DE
GB
DE
DE
Nummer
1
2
7
8
15
16
21
22
Team
BMW Team Schnitzer
BMW Team Schnitzer
BMW Team RBM
BMW Team RBM
BMW Team RMG
BMW Team RMG
BMW Team MTEK
BMW Team MTEK
Freies Training
3.
1.
18.
16.
10.
12.
4.
5.
Qualifying
1.
2.
10.
22.
11.
3.
6.
4.
Rennen
-
-
-
-
-
-
-
-
Punkte 2013
67
26
116
32
10
2
49
15
Aktuelle Platzierung
5.
13.
2.
11.
17.
22.
8.
16.

DTM-Wertungen nach 9 von 10 Rennen.
Fahrerwertung.
1. Mike Rockenfeller (142 Punkte), 2. Augusto Farfus (116), 3. Christian Vietoris (71), 4. Robert Wickens (70), 5. Bruno Spengler (67), 6. Gary Paffett (67), 7. Mattias Ekström (56), 8. Marco Wittmann (49), 9. Timo Scheider (37), 10. Jamie Green (35), 11. Joey Hand (32), 12. Adrien Tambay (30), 13. Dirk Werner (26), 14. Daniel Juncadella (20), 15. Filipe Albuquerque (16), 16. Timo Glock (15), 17. Martin Tomczyk (10), 18. Miguel Molina (9), 19. Roberto Merhi (8), 20. Edoardo Mortara (3), 21. Pascal Wehrlein (3), 22. Andy Priaulx (2).
Teamwertung.
1. Audi Sport Team Phoenix (151 Punkte), 2. BMW Team RBM (148), 3. STIHL / AMG Mercedes (141), 4. BMW Team Schnitzer (93), 5. Audi Sport Team Abt Sportsline (91), 6. EURONICS / THOMAS SABO Mercedes AMG (75), 7. Audi Sport Team Abt (67), 8. BMW Team MTEK (64), 9. stern / AMG Mercedes (23), 10. Audi Sport Team Rosberg (19), 11. BMW Team RMG (12).
Herstellerwertung.
1. Audi (325 Punkte), 2. BMW (317), 3. Mercedes-Benz (239).
Rennkalender 2013.
5. Mai – Hockenheim (DE), 19. Mai - Brands Hatch (GB), 2. Juni – Spielberg (AT), 16. Juni – Lausitzring (DE), 14. Juli – Norisring (DE), 4. August – Moskau (RU), 18. August – Nürburgring (DE), 15. September – Oschersleben (DE), 29. September – Zandvoort (NL), 20. Oktober – Hockenheim (DE).
Über die DTM.Das Deutsche Tourenwagen Masters – kurz DTM – ist die populärste Tourenwagenrennserie der Welt. In der vergangenen Saison verfolgten vor Ort über 650.000 Zuschauer die zehn Wertungsläufe auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Europa. Die drei Premium-Automobilhersteller BMW, Audi und Mercedes-Benz treffen im Rahmen der Serie im sportlichen Wettbewerb aufeinander. Von 1984 bis 1992 war BMW das erste Mal werksseitig in der DTM vertreten, feierte insgesamt 49 Siege und gewann drei Mal den Fahrertitel (1984, 1987 und 1989). 2012 kehrte die Marke mit dem BMW M3 DTM, drei Teams und sechs Fahrern in die DTM zurück, gewann fünf Rennen und belegte auf Anhieb Platz eins in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung.
2013 umfasst der DTM-Kalender erneut zehn Rennen. Unter anderem stehen vier Auslandsbesuche in Brands Hatch (GB), Spielberg (AT), Moskau (RU) und Zandvoort (NL) auf dem Programm. Die Saison endet am 20. Oktober traditionell in Hockenheim (DE). Für diese Saison hat BMW sein Engagement ausgeweitet und ist mit vier Teams und acht Fahrern am Start. Einsatzfahrzeug ist wieder der BMW M3 DTM. Der TV-Sender ARD überträgt alle Qualifyings (jeweils ab 14.40 Uhr) und Rennen (jeweils ab 13.15 Uhr) live. Tickets für alle DTM-Rennen gibt es hier: http://www.bmw-motorsport.com/de/fan-area/dtm-tickets.html

Quelle: BMW
 

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